Riesiges Batteriespeicher-Projekt in Ibbenbüren revolutioniert die Energiewende
Riesiges Batteriespeicher-Projekt in Ibbenbüren revolutioniert die Energiewende
Im I-NOVA-Park in Ibbenbüren soll ein riesiges Batteriespeicherkraftwerk entstehen. Mit einer Kapazität von rund 1,9 Gigawattstunden (GWh) wird es das größte Projekt seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage soll überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen speichern und bei Bedarf bis zu 500.000 Haushalte einen ganzen Tag lang mit Strom versorgen.
Das geplante Gelände ist etwa so groß wie sieben Fußballfelder. Seine Nähe zu einer künftigen Umrichterstation von Amprion ermöglicht eine optimale Anbindung an das Stromnetz und eine effiziente Energieverteilung. Die Anlage wird voraussichtlich etwa zweimal täglich be- und entladen, um die Netzstabilität zu unterstützen und die Frequenz konstant zu halten.
Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen, sobald das Gelände vollständig aus der Bergaufsicht entlassen wird. Derzeit bereitet die GFGBA den Bauantrag vor. Das Projekt wird in mehreren Phasen umgesetzt und festigt Ibbenbürens Rolle als aufstrebender Energiestandort.
In ganz Deutschland entstehen derzeit ähnliche Großprojekte für Batteriespeicher. Dazu gehören ein 230-MWh-Projekt der SEAC Group/Sunotec in mehreren Abschnitten, drei Terralayr-Anlagen mit insgesamt 55 MWh sowie vier Vorhaben von Voltfang, die 2026 starten sollen. Weitere Initiativen wie die Pläne von RWE und Masdar für bis zu 1 GW Speicherkapazität bis 2035 unterstreichen die wachsenden Investitionen in die Energiespeicher-Infrastruktur.
Die Anlage in Ibbenbüren markiert einen wichtigen Schritt bei der Umnutzung des ehemaligen Bergbaugebiets zu einem modernen Infrastrukturstandort. Sobald sie in Betrieb geht, wird sie eine zentrale Rolle bei der Balance von Angebot und Nachfrage erneuerbarer Energien spielen. Die schrittweise Erweiterung zeigt zudem langfristiges Vertrauen in die Energiewende der Region.
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