Hazel Brugger will Deutschlands ESC-Fluch mit Humor und Lockerheit brechen

Irmengard Steinberg
Irmengard Steinberg
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Eine bunte Karte von Überwiningspel, Deutschland, mit lächelnden Menschen, Bäumen und klar beschrifteten Sehenswürdigkeiten.Irmengard Steinberg

Hazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger will Deutschlands ESC-Fluch mit Humor und Lockerheit brechen

Hazel Brugger moderiert Deutschlands Eurovision-Vorentscheid 2025. Die Schweizer Komikerin Hazel Brugger wird am kommenden Samstag die deutsche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2025 präsentieren. Gemeinsam mit Barbara Schöneberger führt sie durch die Show – mit einer klaren Mission: die Stimmung im Land vor dem Wettbewerb zu heben. Brugger ist überzeugt, dass Deutschlands wiederholte Misserfolge beim ESC auf einen tief verwurzelten Pessimismus zurückzuführen sind. Die diesjährige Ausgabe markiert einen Stimmungswandel: Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn und der Deutschen Bank wollen Zweifel durch eine entspanntere, selbstbewusstere Herangehensweise ersetzen – eine Einstellung, die Deutschland einst zum letzten Sieg verhalf. Brugger findet es ironisch, ausgerechnet jetzt die deutsche Vorentscheidung zu moderieren. Erst im vergangenen Jahr hatte sie den ESC selbst in Basel präsentiert. Diese Erfahrung gibt ihr eine besondere Perspektive auf die langjährigen Schwierigkeiten des Landes. Deutschlands letzter Sieg liegt bereits 14 Jahre zurück: 2010 triumphierte Lena Meyer-Landrut in Oslo mit Satellite. Der Song holte 246 Punkte, darunter neunmal die Höchstwertung, und bescherte Deutschland nach Nics Sieg 1982 den zweiten ESC-Titel. Seither folgte jedoch eine Serie von Rückschlägen – darunter neun letzte Plätze und ein enttäuschender 15. Rang im Jahr 2024. Brugger kritisiert, dass zu viel Grübeln und starre Strategien Deutschland zurückhalten. Lenas Erfolg beweise, dass eine lockerere, selbstbewusstere Haltung besser funktioniere. ESC-Siege ließen sich nicht erzwingen – sie entstünden, wenn Künstler und Publikum natürlich zueinanderfänden. Ihre Botschaft ist einfach: Hör auf, Erfolg konstruieren zu wollen. Stattdessen rät sie Deutschland, den Wettbewerb mit weniger Druck und mehr Freude anzugehen. Die Vorentscheidung wird am Samstag ausgestrahlt, moderiert von Brugger und Schöneberger. Ihr Ziel ist es, Optimismus in Deutschlands ESC-Kampagne zu bringen. Ob dieser Mentalitätswechsel zu besseren Ergebnissen führt, bleibt abzuwarten – doch der Ansatz ist bereits ein Bruch mit der Vergangenheit.

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