Mönchengladbach zeigt Flagge: Bürger kämpfen gemeinsam gegen Rechtsextremismus und für Demokratie
Mönchengladbach zeigt Flagge: Bürger kämpfen gemeinsam gegen Rechtsextremismus und für Demokratie
Demokratie, Toleranz und der Kampf gegen Rechtsextremismus: Eine Veranstaltung in Mönchengladbach bringt Bürger zusammen
Eine kürzliche Veranstaltung in Mönchengladbach vereinte Anwohner, um sich mit den Themen Demokratie, Toleranz und dem Einsatz gegen rechtsextreme Strömungen auseinanderzusetzen. Organisiert von "Omas gegen Rechts" bot das Treffen in der Stadtbibliothek Vorträge, Diskussionsrunden und kreative Präsentationen, die Vorurteile hinterfragen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollten.
Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete die Reihe "WortspieGL" mit einem Appell zur Bedeutung der Demokratie im Alltag. Besonders würdigte er das Engagement von "Omas gegen Rechts", deren Arbeit sich auf die Bekämpfung von Extremismus und die Förderung einer offenen Gesellschaft konzentriert.
Das Programm umfasste unter anderem eine Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus, Lesungen aus Werken von Thomas Mann sowie Beiträge der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. Eine Fotoausstellung setzte sich mit Klischees auseinander, während die Gruppe "Wort und Kunst" Werke zu Gleichberechtigung und Menschenrechten präsentierte.
In den Pausen informierten sich die Teilnehmer über lokale Initiativen, die sich für die Stärkung der Demokratie einsetzen. Dazu zählte die Volkshochschule Mönchengladbach, die Kurse zu demokratischen Werten anbietet, sowie das Mehrgenerationenhaus, ein generationenübergreifendes Zentrum, das den kulturellen Austausch fördert. Auch das Kommunale Integrationszentrum stellte sein Projekt für 2026 vor, das auf die Integration von Geflüchteten und die Vernetzung im Stadtteil abzielt.
Schüler der Integrierten Gesamtschule Paffrath präsentierten Podcasts mit Interviews von Geflüchteten und gaben so Einblick in persönliche Geschichten von Hoffnung und Widerstandsfähigkeit. Den Abschluss bildete eine Vorstellungsrunde, die die Notwendigkeit gemeinschaftlichen Handelns für den Schutz von Demokratie und Menschenwürde unterstrich.
Die Diskussionen regten zu weiteren Fragen an – viele Besucher blieben, um über Themen wie Klimaschutz, den Aufstieg rechtspopulistischer Politik und die Rolle von Bildung bei der Extremismusprävention zu debattieren.
Die Veranstaltung zog ein großes Publikum an und zeigte das starke lokale Interesse an demokratischen Werten und sozialer Teilhabe. Organisationen wie "Omas gegen Rechts" und ihre Partner setzen auch künftig ähnliche Projekte um, um den Dialog über Toleranz, Geschichte und bürgerliches Engagement lebendig zu halten.
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