KiK schließt bis zu 25 Filialen in Deutschland – und kürzt Öffnungszeiten europaweit
KiK schließt bis zu 25 Filialen in Deutschland – und kürzt Öffnungszeiten europaweit
Der deutsche Discounter KiK spart Kosten, indem er schlecht laufende Filialen schließt und die Öffnungszeiten reduziert. Das 1994 gegründete und in Bönen, Nordrhein-Westfalen, ansässige Unternehmen betreibt fast 4.300 Geschäfte in 14 Ländern mit über 32.000 Mitarbeitern. Nun könnten in den kommenden Monaten bis zu 400 Standorte in Europa von Schließungen oder betrieblichen Änderungen betroffen sein.
KiK hat Pläne bestätigt, Anfang 2026 rund 50 Filialen zu schließen – die Hälfte davon in Deutschland. Die genauen Standorte der etwa 25 betroffenen deutschen Geschäfte wurden bisher nicht bekannt gegeben. Ein Unternehmenssprecher erklärte der Lebensmittel Zeitung, dass die Planung für die Zukunft des Filialnetzes noch im Gange sei.
Neben Schließungen prüft der Händler zudem verkürzte Öffnungszeiten, um Personalkosten zu senken. Diese Maßnahme würde nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien und Portugal umgesetzt. Der Schritt folgt einer umfassenden Überprüfung des KiK-Filialnetzes, zu dem rund 170 deutsche Standorte und bis zu 400 europaweit unter Beobachtung stehen.
Trotz der Umstrukturierung verzeichnete die KiK-Muttergesellschaft Tengelmann im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 2,428 Milliarden Euro. Für das jüngste Geschäftsjahr wird ein leichter Anstieg erwartet, doch das Unternehmen hat keine weiteren finanziellen Details genannt.
Die Sparmaßnahmen erfolgen, während KiK seine Geschäfte an veränderte Marktbedingungen anpasst. Filialschließungen und kürzere Öffnungszeiten werden voraussichtlich Mitarbeiter und Kunden in mehreren Ländern betreffen. Noch ist nicht endgültig geklärt, welche Standorte betroffen sein werden und wie viele Arbeitsplätze gefährdet sind.
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