Ingolstadts Karneval endet mit Hoffnung auf Rückkehr des Rosenmontagszugs 2025

Irmtrud Bolzmann
Irmtrud Bolzmann
2 Min.
Eine Frau in einem bunten Kleid, die lächelt, umgeben von dem Text "Carnaval Festival 2014" in fetter schwarzer Schrift auf einem leuchtend gelben Hintergrund.Irmtrud Bolzmann

Ingolstadts Karneval endet mit Hoffnung auf Rückkehr des Rosenmontagszugs 2025

Ingolstadts Karnevalssaison ist offiziell zu Ende gegangen – mit der symbolischen Rückgabe der Stadtschlüssel an das Rathaus. Damit fand ein mehrwöchiges, buntes Treiben seinen Abschluss, das von Ehrenamtlichen und Stadtmitarbeitern organisiert worden war. Doch schon jetzt laufen die Vorbereitungen, um im nächsten Jahr den traditionellen Rosenmontagszug wiederzubeleben – vorausgesetzt, es melden sich genug Gruppen zur Teilnahme an.

Das Ingolstädter Karnevalsfestkomitee übergab in einer feierlichen Zeremonie die "Stadtherrschaft" wieder an Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Dieser bedankte sich bei den Freiwilligen für ihren Einsatz und betonte, sie hätten der Gemeinschaft Lachen und unvergessliche Momente geschenkt. Besonders engagierte Akteure wurden zudem mit dem Magistratsorden und dem Hahnenorden der Stadt Ingolstadt ausgezeichnet – eine Würdigung für ihr langjähriges Engagement beim Karneval.

Das diesjährige Prinzpaar, Vanessa I. und Antoni I., sowie der Zugmarschall Toni Ahlendorf kündigten an, den Rosenmontagszug 2025 wieder aufleben zu lassen – allerdings unter einer Bedingung: Mindestens 50 Gruppen müssen sich anmelden, damit die Veranstaltung stattfinden kann. Die Teilnehmerzahlen schwankten in den vergangenen Jahrzehnten stark: In den 1980er-Jahren zogen noch über 15 Gruppen mit, meist studentisch geprägt, doch in den 1990ern und 2000ern sank die Zahl auf 8 bis 12, bedingt durch Kürzungen bei den Fördergeldern. Seit 2010 stieg das Interesse wieder, mit einem Höchststand von 25 Gruppen – bis die Pandemie von 2020 bis 2022 alle Umzüge absagen ließ.

Um die Unterstützung zu stärken, wirbt das Komitee bereits bei lokalen Unternehmen und Vereinen um Mithilfe. Der Zug lebt traditionell von historischen Motiven, etwa der Ingolstädter Altstadt oder Persönlichkeiten wie Martin Luther. Wochenlang hatten sich Ehrenamtliche auf die diesjährigen Feiern vorbereitet – ihre Arbeit bildet nun die Grundlage für eine mögliche Rückkehr einer der farbenfrohsten Traditionen der Stadt.

Ob der Rosenmontagszug 2025 stattfindet, hängt nun von den Anmeldungen ab: Erreicht die Zahl 50 oder mehr Gruppen, wird der Umzug wieder durch die Straßen ziehen und eine jahrzehntealte Karnevalstradition fortführen. Mit gezielter Werbung und dem Einsatz der Freiwilligen soll die Zukunft des Zuges gesichert werden.

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