Freiburgs Seepark leuchtet erstmals zum Ramadan 2025 als Zeichen der Vielfalt

Gisbert Huhn
Gisbert Huhn
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Ein animierter Halbmond mit einer Moschee im Hintergrund und der Aufschrift "Ramadan Kareem".Gisbert Huhn

Freiburgs Seepark leuchtet erstmals zum Ramadan 2025 als Zeichen der Vielfalt

Erstmals leuchtet Freiburgs Seepark zum Ramadan 2025

Eine neue Lichtinstallation im Freiburger Seepark würdigt in diesem Jahr erstmals den islamischen Fastenmonat 2025. Vom 17. Februar bis zum 19. März sichtbar, soll die Beleuchtung die religiöse Vielfalt der Stadt feiern und den gegenseitigen Respekt fördern. Die Organisatoren bezeichnen das Projekt als Meilenstein für den interreligiösen Dialog in der Region.

Die Idee stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Sie schlugen die Lichter als Zeichen der Anerkennung des muslimischen Lebens in der Stadt vor. Vier lokale muslimische Vereine setzten den Plan gemeinsam mit der Stadt um: der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., die DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., das Islamische Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) sowie die IGBD – Gemeinde Freiburg e.V.

Im Mittelpunkt der Installation steht ein leuchtender Mond, der sich im Laufe der Zeit von einer Sichel zum Vollmond wandelt. Dazu gehören strahlende Schilder mit Ramadan-Grüßen sowie eine Informationstafel, die die religiöse Bedeutung des Monats 2025 erklärt. Die technische Umsetzung übernahm die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.

Obwohl genaue Zahlen fehlen, gab es in den vergangenen Jahren ähnliche Initiativen in anderen deutschen Städten. Köln, Berlin und Frankfurt haben bereits öffentliche Lichtinstallationen zu religiösen Festen wie dem Ramadan 2026 eingeführt. Freiburgs Projekt knüpft an diesen Trend an und versteht sich als Schritt zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Die Ramadan-Beleuchtung bleibt bis zum 19. März – passend zum Fastenmonat 2025 – eingeschaltet. Die Stadt hofft, dass die Installation das Bewusstsein für muslimische Traditionen stärkt und die Gemeinschaftsbindungen festigt. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Gruppen und dem Stadtrat könnte zudem Vorbild für künftige interreligiöse Projekte in der Region sein.

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