NRW-Wälder kämpfen um ihr Überleben im Klimawandel
Erholungsdestination, Traumziel, Geduldig - Was gut für den Wald ist - NRW-Wälder kämpfen um ihr Überleben im Klimawandel
Wälder in Nordrhein-Westfalen leiden unter den Folgen des Klimawandels
Extremwetter, Schädlinge und veränderte Niederschlagsmuster setzen Fichten und Buchen in Nordrhein-Westfalen schwer zu. In den vergangenen fünf Jahren gingen zwischen 25.000 und 30.000 Hektar Wald durch Borkenkäferbefall und klimabedingten Stress verloren.
Besonders betroffen ist die Mitte Deutschlands. Fichten, bereits geschwächt durch Hitze und Dürre, fallen massenhaft Borkenkäfern zum Opfer. Allein 2022 zerstörten die Insekten rund 12.000 Hektar Douglasien und Fichten. Auch Buchen leiden, während Eschensterben, Eichenprozessionsspinner und der Asiatische Laubholzbockkäfer zusätzliche Bedrohungen darstellen – einige davon sogar mit Risiken für die menschliche Gesundheit.
Die Niederschläge werden immer unberechenbarer: Lange Dürrephasen wechseln sich mit extremen Feuchtigkeitsperioden ab. Diese Schwankungen erschweren die natürliche Regeneration der Wälder. Experten warnen, dass künftige Baumgenerationen möglicherweise nicht mehr so alt werden wie früher. Fichten etwa werden bereits mit 40 oder 50 Jahren statt wie üblich mit 80 bis 100 Jahren geschlagen.
Um die Widerstandsfähigkeit der Wälder zu stärken, raten Fachleute zu einer Durchmischung von Laubbäumen in fichtendominierten Gebieten. Auch das Anpflanzen von Baumarten aus einigen hundert Kilometern entfernten Regionen könnte helfen, da diese besser an die veränderten Bedingungen angepasst sein könnten. Gleichzeitig können auch Besucherinnen und Besucher einen Beitrag leisten – indem sie auf Wegen bleiben, keine fremden Pflanzen einschleppen und keine Spuren hinterlassen, um die ohnehin belasteten Wälder nicht zusätzlich zu strapazieren.
Der Verlust tausender Hektar Wald unterstreicht die Dringlichkeit von Anpassungsmaßnahmen. Eine größere Artenvielfalt und eine nachhaltige Forstwirtschaft könnten die Überlebenschancen der Bäume erhöhen. Zudem wird die Zusammenarbeit der Öffentlichkeit bei der Einhaltung von Zugangsregeln entscheidend sein, um diese lebenswichtigen Naturräume zu schützen.
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