Güterslohs Kulturszene diskutiert Zukunft und Vernetzung bei lebhaftem Forum

Irmengard Steinberg
Irmengard Steinberg
3 Min.
Eine Gravur eines großen Raums voller Menschen, einige stehen und einige sitzen, mit Foto Rahmen an den Wänden und einer Decke darüber, mit dem Text "Gesellschaft zur Förderung der Künste" unten.Irmengard Steinberg

Güterslohs Kulturszene diskutiert Zukunft und Vernetzung bei lebhaftem Forum

Güterslohs Kulturszene im Rampenlicht: Austausch und Herausforderungen

Am 10. Februar 2023 stand die Kulturszene Güterslohs im Mittelpunkt, als Künstler:innen, Politiker:innen und lokale Persönlichkeiten im Holzpixel-Druckatelier zusammenkamen. Das vom Kulturbüro der Stadt veranstaltete Kulturforum beleuchtete aktuelle Projekte und die drängenden Fragen des Sektors. Die Diskussionen reichten von künstlerischer Innovation bis hin zur Forderung nach stärkeren Investitionen in kulturelle Initiativen.

Unter den Gästen befand sich der Bildhauer Michael Kortländer, dessen Arbeit im Bereich der Raumkunst und kulturellen Interessenvertretung die Abends prägte. Die Veranstaltung wurde zudem von der Gütersloher Künstlerin Ana musikalisch umrahmt, die mit Live-Auftritten eine kreative Atmosphäre schuf.

Gastgeber des Forums war Manfred Makowski, Gründer von Holzpixel – einer Werkstatt, die sich auf experimentellen Hochdruck spezialisiert hat. Sein Atelier dient zugleich als Ort für Workshops und Teambuilding-Maßnahmen und verbindet traditionelle Techniken mit zeitgenössischer Praxis. Der Hauptredner des Abends, Michael Kortländer, brachte umfangreiche Erfahrungen in die Debatte ein.

Kortländers künstlerisches Schaffen dreht sich um die Erforschung von Raum, Material und Wahrnehmung, wobei seine Serie Raumbilder als prägendes Element seines Werkes gilt. Neben seiner Atelierarbeit engagiert er sich aktiv in der Kulturpolitik. Als Vorsitzender des Düsseldorfer Künstlerhilfsvereins und des Vereins zur Organisation von Kunstausstellungen setzt er sich für eine bessere Förderung von Künstler:innen ein. Seine Führungsrolle erstreckt sich auch auf Düsseldorf Palermo e.V., eine Organisation, die den internationalen Austausch durch Projekte wie die anstehende Ausstellung Jazz: Palermo/Düsseldorf fördert.

Die Ausstellung, deren Eröffnung für den 8. Februar 2026 geplant ist, markiert ein Jahrzehnt der Partnerschaft zwischen Düsseldorf und Palermo. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Düsseldorf werden jazzinspirierte Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie und Live-Performance gezeigt. Zu den ausstellenden Künstler:innen zählen Konrad Klapheck und Alessandro Bazan; Kortländer wird bei der Vernissage eine Rede halten.

Andreas Kimpel, Kulturdezernent der Stadt Gütersloh, nutzte die Veranstaltung, um die kulturellen Fortschritte der Stadt zu reflektieren. Er betonte die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen und bezeichnete Kultur als unverzichtbar für Bildung, sozialen Zusammenhalt und die langfristige Entwicklung Güterslohs. Das Forum entwickelte sich dabei zu einer Plattform für Vernetzung, auf der Teilnehmende Ideen austauschten, wie das lokale Kunstgeschehen gestärkt werden kann.

Das Kulturforum endete mit einem klareren Bild der künstlerischen Prioritäten Güterslohs und den erforderlichen Schritten zu deren Umsetzung. Kortländers bevorstehende Ausstellung in Düsseldorf und sein Engagement unterstreichen die wachsenden Verbindungen zwischen regionalen und internationalen Kulturinitiativen. Gleichzeitig zeigen lokale Projekte wie die Holzpixel-Workshops, wie basisdemokratische Vorhaben zum kreativen Aufschwung der Stadt beitragen.

Für Politiker:innen wie Künstler:innen gleichermaßen wurde bei der Veranstaltung deutlich: Nur durch Zusammenarbeit lässt sich die kulturelle Zukunft Güterslohs gestalten.

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