ZVEI fordert Digitalisierungsoffensive für Stromnetze und die Deutsche Bahn bis 2027
ZVEI fordert Digitalisierungsoffensive für Stromnetze und die Deutsche Bahn bis 2027
Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hat zwei zentrale Prioritäten zur Modernisierung des deutschen Stromnetzes vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen der beschleunigte Ausbau von Netzteuerungssystemen sowie die Einführung des Digitalen Produktpasses 4.0 (DPP4.0) für die Deutsche Bahn. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die Flexibilität, Transparenz und Effizienz bei der Steuerung der Stromnetze zu erhöhen.
Seit 2020 vollzieht sich in den deutschen Mittelspannungsnetzen der Wandel hin zu dezentralen, digitalen Steuerungssystemen – angetrieben durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen, darunter veraltete Infrastruktur, Cybersecurity-Risiken, uneinheitliche Standards bei regionalen Netzbetreibern und der Bedarf an Echtzeitüberwachung dezentraler Energiequellen.
Die technologischen Grundlagen für ein leistungsfähiges Stromnetz sind bereits vorhanden. Doch laut ZVEI hängt der Fortschritt nun von Tempo, Standardisierung und konsequenter Umsetzung ab. Besonders dringend ist der beschleunigte Einsatz von Steuerungssystemen in den Verteilnetzen. Ab 2026 wird mit einem deutlichen Schub gerechnet, während bis 2027 spürbare Verbesserungen bei der Flexibilität der Niederspannungsnetze angestrebt werden.
Neben den technischen Aufrüstungen betonte der ZVEI die Bedeutung des Digitalen Produktpasses 4.0 (DPP4.0) für die Deutsche Bahn. Dieses System soll ein zuverlässiges, durchgängiges Datengerüst schaffen, das den gesamten Lebenszyklus eines Produkts abbildet. Entscheidend für seinen Erfolg sind die praktische Umsetzung, eine breite Branchenbeteiligung und die Einbindung in einen interoperablen digitalen Raum. Zudem sind ein unabhängiges Datenökosystem und robuste technische Standards unerlässlich.
Einzelne Pilotprojekte reichen nicht mehr aus. Der ZVEI machte deutlich, dass nun flächendeckende Einführung, klare Schnittstellen und stabile regulatorische Rahmenbedingungen für die Deutsche Bahn nötig sind. Die Schließung von Integrationslücken und der Übergang von Pilotvorhaben in den Regelbetrieb sind entscheidende Schritte. Ohne diese wird die Flexibilität und Resilienz des Netzes weiterhin begrenzt bleiben.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen konzentrieren sich auf den beschleunigten Ausbau der Steuerungssysteme und das DPP4.0-Rahmenwerk für die Deutsche Bahn. Bei erfolgreicher Umsetzung könnten sie zu einem effizienteren, transparenteren und anpassungsfähigeren Stromnetz führen. Der Zeitplan sieht sichtbare Fortschritte in den Niederspannungsnetzen bis 2027 vor – vorausgesetzt, Standardisierung und Zusammenarbeit werden konsequent vorangetrieben.
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