100 % Menschenwürde: Über 150 Städte kämpfen im März gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Janos Neureuther
Janos Neureuther
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"Manifest der Humanitären Liga" in fetter schwarzer Schrift in der Mitte eines weißen Hintergrunds.Janos Neureuther

100 % Menschenwürde: Über 150 Städte kämpfen im März gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Vom 15. bis 22. März beteiligen sich über 150 deutsche Städte und Gemeinden an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die diesjährige Kampagne, die bereits zum 31. Mal stattfindet, steht unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Ziel der Initiative ist es, eine Gesellschaft zu fördern, in der alle Menschen in Würde, Selbstbestimmung und gegenseitigem Respekt leben können.

Den Auftakt bildet bereits am 6. März die Vorführung eines Dokumentarfilms über das heutige Syrien, gefolgt von einer Podiumsdiskussion. Für diese Eröffnungsveranstaltung ist eine Anmeldung per E-Mail an integrationsbuero@stadt-ourwebsite oder telefonisch unter +49 2133 2575733 erforderlich.

Am 10. März finden zwei Veranstaltungen statt: Professor Christoph Wolf hält einen Online-Vortrag mit dem Titel "Feindselige Untertöne: Aktuelle Formen des Antisemitismus" – die Anmeldung erfolgt über vhsourwebsite. Ebenfalls an diesem Tag lädt das Frauen-Café ohne Voranmeldung zu einem offenen Fest zum Internationalen Frauentag ein, bei dem Snacks und Getränke aus verschiedenen Kulturen angeboten werden.

Den Abschluss der Kampagne bildet am 25. März ein Online-Vortrag von Professor Jan Philipp Reemtsma, für den ebenfalls eine Anmeldung über vhsourwebsite nötig ist. Neben den lokalen Aktivitäten engagieren sich bundesweit die Bundeskampagne "Vielfalt leben!", die von der EU unterstützte Initiative "No Hate Speech Movement" des Jugendbildungsnetzwerks gegen Rassismus sowie die Kampagne "Mehr Demokratie wagen" der Amadeu Antonio Stiftung gegen Rassismus und Extremismus.

Lokale Behörden und Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um das vielseitige Programm landesweit zu tragen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus verbinden Menschen durch Diskussionen, Vorträge und kulturellen Austausch. Die Veranstaltungen finden vom 6. bis 25. März statt, teilweise ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Im Mittelpunkt der Kampagne steht nach wie vor die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und die Stärkung von Solidarität im Alltag.

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