Neue Taschengeld-Regeln: So lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Geld
Neue Taschengeld-Regeln: So lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Geld
Taschengeld spielt eine zentrale Rolle, um Kindern finanzielles Verantwortungsbewusstsein beizubringen. Neue Richtlinien des Deutschen Jugendinstituts (DJI) geben Empfehlungen, wie viel Kinder erhalten sollten – und wie sie es am besten verwalten. Die Leitlinien behandeln auch, wann ältere Kinder ein zusätzliches "Budget-Taschengeld" für spezifische Ausgaben introduziert bekommen sollten.
Das DJI aktualisiert seine Taschengeld-Empfehlungen alle vier Jahre. Die aktuellen Zahlen schlagen wöchentliche Beträge von 1,00 bis 2,00 Euro für Kinder unter sechs Jahren vor. Bei Zehn- bis Zwölfjährigen steigt die empfohlene monatliche Summe auf 25 Euro.
Ein fester Auszahlungsrhythmus hilft Kindern, zu planen: Jüngere erhalten das Geld oft wöchentlich, ältere monatlich. Das DJI rät zudem, jüngeren Kindern Bargeld zu geben, später aber auf Girokonten oder Prepaid-Karten umzusteigen. Fachleute betonen, dass Taschengeld mit Freiheit verbunden sein sollte – Kinder müssen selbst entscheiden dürfen, wofür sie es ausgeben, innerhalb vernünftiger Grenzen. Martin Zender von der Evangelischen Beratungsstelle in Bensberg erklärt, dass der Umgang mit kleinen Beträgen sie an Transaktionen und Haushaltsplanung heranführt.
Nicht alle Kinder geben ihr Geld sofort aus: Manche, wie die Töchter von Kathy aus Hebborn, sparen lieber für größere Anschaffungen. Andere brauchen hin und wieder eine Erinnerung, ihr Taschengeld auch zu nutzen. Ab etwa zwölf Jahren empfiehlt das DJI, neben dem regulären Taschengeld ein zusätzliches Budget für bestimmte Ausgaben einzuführen.
Die Richtlinien dienen als Orientierungshilfe für das Bundesfamilienministerium, Jugendämter und kommunale Behörden. Sie sollen Eltern und Erziehungsberechtigten einen klaren Rahmen bieten.
Die aktualisierten DJI-Empfehlungen bieten strukturierte Hinweise zu Höhe und Auszahlungsform des Taschengelds. Gleichzeitig unterstreichen sie, wie wichtig es ist, Kindern eigene Entscheidungen beim Ausgeben zu ermöglichen. Ziel ist es, finanzielle Kompetenz von klein auf zu fördern.
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