SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

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Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.Admin User

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.

20. Dezember 2025, 10:40 Uhr

Das ehemalige Sportgelände Oberburg in Solingen wurde an die Eberhardt-Gruppe verkauft – ein entscheidender Schritt für ein großes Tourismusvorhaben. Auf dem Areal sollen unter anderem Parkplätze, Besucherinfrastruktur und ein Wanderweg entstehen, der die Anlage mit der geplanten Hängebrücke verbindet.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) schloss den Verkauf am 1. Juli 2024 ab, nachdem die politischen Gremien im Oktober grünes Licht gegeben hatten. Vollständig wirksam wird der Vertrag jedoch erst, sobald die Baugenehmigung für die geplanten Parkflächen erteilt ist.

Investor Günter Eberhardt, ein Bauunternehmer, will das Gelände zu einem Tourismusmagneten ausbauen. Geplant sind Parkmöglichkeiten für verschiedene Fahrzeuge, ein Besucherinformationszentrum, Kassen für Tickets sowie Sanitäranlagen. Ein öffentlicher Wanderweg soll das ehemalige Sportgelände mit der 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke verbinden. Aktuell laufen umfangreiche städtebauliche Verfahren, darunter neue Bebauungspläne und Fachgutachten. Da das Gelände derzeit als Grünfläche für Sportzwecke ausgewiesen ist, müssen zunächst planungsrechtliche Änderungen vorgenommen werden.

Eberhardt zeigt sich optimistisch und betont die außergewöhnlichen touristischen Chancen des Projekts. SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz begrüßt den Verkauf und sieht darin eine Aufwertung des Umfelds von Schloss Burg. Dem Verkauf vorausgegangen waren eine Machbarkeitsstudie und ein Konzept der SEG, die die Umsetzbarkeit des Vorhabens bestätigten.

Mit dem Verkauf des Oberburger Sportgeländes wird der Grundstein für eine neue Touristenattraktion in Solingen gelegt. Sollte die Baugenehmigung erteilt werden, entsteht hier die notwendige Infrastruktur für das Hängebrücken-Projekt. Ziel ist es, die Besucherzahlen zu steigern und die Erreichbarkeit von Schloss Burg zu verbessern.

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