07 April 2026, 08:28

Spore Haus in Neukölln gewinnt den DAM Preis 2025 für visionäre Architektur

Berliner Dom, eine große Kathedrale mit Fenstern, Säulen, Bögen und Statuen, vor einem bewölkten Himmel mit Menschen, Bäumen und einem Turm im Vordergrund.

Spore Haus in Neukölln gewinnt den DAM Preis 2025 für visionäre Architektur

Spore Haus in Berlin-Neukölln gewinnt den renommierten DAM Preis 2025 für Architektur

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Das Spore Haus in Berlin-Neukölln wurde mit dem prestigeträchtigen DAM Preis 2025 für Architektur in Deutschland ausgezeichnet. Der Preis, der jährlich vom Deutschen Architekturmuseum verliehen wird, würdigt herausragende Bauwerke, die Innovation und Design verbinden. Der diesjährige Preisträger überzeugt durch seinen nachhaltigen Ansatz und die gelungene Einbindung in das städtische Umfeld.

Entworfen wurde das Gebäude vom Architekturbüro AFF Architekten, das für die Fassade eine Mischung aus robusten, recycelten und unbehandelten Materialien verwendete. Im Inneren besticht die Konstruktion durch feste Eichenmöblierung und eine markante, stützenfreie Betondecke, die als "Sporendecke" bekannt ist. Der offene Grundriss und die Kombination aus öffentlichen und halböffentlichen Räumen ermöglichen eine flexible Nutzung für vielfältige Aktivitäten.

Das Spore Haus bietet eine Reihe von Einrichtungen, darunter Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, ein Café, eine Bibliothek, Ateliers und eine Dachterrasse. Gemeinsam mit dem benachbarten Publix-Gebäude bildet es ein neues kulturelles und bildungspolitisches Zentrum in Neukölln. Auftraggeber des Projekts war die Schöpflin Stiftung, die einen zugänglichen Ort für Lernen und Kreativität im Stadtteil schaffen wollte.

Der DAM Preis wird seit 2007 vergeben und zeichnet Bauwerke aus, die neue Maßstäbe in der Architektur setzen. Die diesjährige Jury lobte das Spore Haus für sein durchdachtes städtebauliches Konzept und sein Engagement für Nachhaltigkeit. Die Auszeichnung reiht das Projekt unter die innovativsten Architekturvorhaben Deutschlands ein. Durch die Kombination aus anpassbaren Räumen, umweltfreundlichen Materialien und kulturellen Angeboten festigt es seine Rolle als wichtiger Gemeinschaftsort. Das Gebäude dient nun als Vorbild für zukünftige Projekte in Berlin und darüber hinaus.

Quelle