Kölner Ehrenamtler zahlen für unbewusste Bilder-Klaus: Wenn gute Absichten teuer werden

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Eine alte Werbung für die New York Underwriters Agency, die Texte und Bilder von Menschen, Pferden und Gebäuden zeigt.Admin User

Kölner Ehrenamtler zahlen für unbewusste Bilder-Klaus: Wenn gute Absichten teuer werden

Kölner Ehrenamtsinitiativen geraten wegen Urheberrechtsverstößen unter Druck

Mehrere kleine, ehrenamtlich geführte Vereine in Köln haben rechtliche Forderungen erhalten, weil sie urheberrechtlich geschützte Bilder ohne Erlaubnis genutzt hatten. Die Gruppen hatten Fotos aus dem Internet kopiert und auf ihren Websites oder in sozialen Medien veröffentlicht. Die Fälle zeigen, wie schnell sich auch gemeinnützige Initiativen unbewusst wegen Urheberrechtsverletzungen strafbar machen können.

Die Vereine erhielten Zahlungsaufforderungen, nachdem sie Bilder verwendet hatten, an denen sie keine Rechte besaßen. Das Kopieren und Hochladen von Fotos aus dem Netz ohne Genehmigung ist illegal – selbst wenn es nicht kommerziellen Zwecken dient. Bei einer Klage durch die Rechteinhaber können empfindliche Geldstrafen drohen.

Das Verlinken zu externen Bildern ist in der Regel zulässig, sofern der Inhalt öffentlich zugänglich ist. Das direkte Einbetten oder Herunterladen von Bildern ohne Erlaubnis stellt jedoch weiterhin einen Verstoß dar. Stockfotos dürfen nur dann bedenkenlos genutzt werden, wenn die Lizenzbedingungen vollständig eingehalten werden.

Viele Plattformen bieten kostenlose Bilder mit flexiblen Nutzungsrechten an. Pixabay, Unsplash, Freepik, Flickr, Gratisography und nos.twnsnd.co erlauben sowohl kommerzielle als auch nichtkommerzielle Nutzung, verlangen aber oft eine Quellenangabe. Dennoch müssen Vereine vor der Verwendung stets die jeweiligen Nutzungsbedingungen der Plattformen prüfen.

KI-generierte Bilder können eine Alternative sein, sollten aber nicht echte Fotos von Personen in der Vereinsarbeit ersetzen. Hier müssen klare Nutzungsrechte vereinbart werden, und eine schriftliche Einwilligung ist ratsam, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Bilder dürfen auch ohne Verlinkung genutzt werden, wenn sie gemeinfrei sind, korrekt zitiert werden oder der Rechteinhaber sie zur freien Verwendung freigegeben hat.

Die Kölner Fälle dienen als Warnung für Vereine, Bildquellen besonders sorgfältig zu prüfen. Zwar gibt es kostenlose Plattformen, doch die Lizenzbedingungen müssen stets beachtet werden, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Schriftliche Genehmigungen und korrekte Quellenangaben bleiben die sichersten Wege, Bilder legal zu nutzen.

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