07 April 2026, 08:29

Großübung testet Katastrophenschutz in Mönchengladbach mit BHP-500-Plan

Feuerwehrleute in Helmen und Sauerstoffflaschen stehen in einem dunklen Raum mit Rohren auf beiden Seiten und bereiten sich auf eine Rettungsoperation in der Nähe von Maschinen und anderen Gegenständen vor.

Großübung testet Katastrophenschutz in Mönchengladbach mit BHP-500-Plan

Großübung des Katastrophenschutzes findet diese Woche in Mönchengladbach statt

In dieser Woche wird in Mönchengladbach eine großangelegte Notfallübung stattfinden. Die Übung dient der Erprobung des nordrhein-westfälischen Katastrophenhilfeplans BHP 500, der im Krisenfall bis zu 500 Menschen versorgen kann. Die örtlichen Behörden haben sechs Schulstandorte, darunter das Neuwerk-Schulzentrum, als Notunterkünfte vorbereitet.

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Die Übung beginnt damit, dass sich Freiwillige von vier großen Hilfsorganisationen am Am Borussiapark versammeln. Diese Teams bilden die Mönchengladbacher Einsatzgruppe Katastrophenschutz, die im Ernstfall schnell ausrücken muss. Sobald die Einheit zusammengestellt ist, wird der Konvoi durch die Stadt fahren – jedes Fahrzeug zeigt dabei an der linken Seite eine blaue Flagge und führt blaues Blinklicht.

Das letzte Fahrzeug des Konvois wird zusätzlich eine grüne Flagge tragen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Im Mittelpunkt der Übung stehen drei zentrale Aspekte: die Zusammenstellung und Organisation der Einsatzkräfte, die Koordination der Konvoifahrt sowie die Einrichtung von Einsatzbereichen. Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer müssen mit geringfügigen Verzögerungen rechnen, während der Konvoi unterwegs ist.

Die sechs Schulen, die bereits mit wichtigen Versorgungsgütern ausgestattet sind, dienen während der Übung als Notunterkünfte. Das Neuwerk-Schulzentrum gehört zu den ausgewiesenen Standorten und ist darauf vorbereitet, im Bedarfsfall sofort Hilfe zu leisten.

Ziel der Übung ist es, die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und lokalen Behörden zu gewährleisten. Bei Erfolg wird der BHP-500-Plan seine Eignung unter Beweis stellen, im Ernstfall bis zu 500 Menschen zu versorgen und unterzubringen. Anwohner wurden darauf hingewiesen, während der Übung mit vorübergehenden Verkehrseinschränkungen zu rechnen.

Quelle