Berlins Weihnachtsbeleuchtung am Ku'damm wird immer grüner und spektakulärer
Janos NeureutherBerlins Weihnachtsbeleuchtung am Ku'damm wird immer grüner und spektakulärer
Berlins Kurfürstendamm und Tauentzienstraße erstrahlen bald wieder in festlichem Licht, wenn die Stadt ihre jährliche Weihnachtsbeleuchtung präsentiert. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Dekorationen von klassischen Entwürfen zu hochmodernen, umweltfreundlichen Installationen gewandelt, die sich über drei Kilometer der berühmtesten Einkaufsstraßen der Hauptstadt erstrecken.
Die Tradition der Weihnachtsbeleuchtung am Ku'damm begann mit schlichten Sternenmotiven und Lichterketten. Bis 2021 führten die Veranstalter LED-Technik ein und ersetzten ältere Glühbirnen durch energieeffiziente Alternativen. Riesige Lichtkugeln und interaktive Lichttunnel kamen hinzu, begleitet von thematischen Schauen wie "Winterwunderland" und "Berlin leuchtet auf".
2023 beschleunigte sich der Wandel hin zu Nachhaltigkeit: Der Energieverbrauch sank um 40 Prozent, nachdem vollständig auf LEDs umgestellt worden war. Ein Jahr später folgten solarbetriebene Elemente und recycelbare Materialien, die den Fokus auf Klimaschutz weiter stärkten. Heute zählen über 500 beleuchtete Bäume entlang des Boulevards zu den Highlights, ebenso wie die 20 Meter hohen Eingangsportale in Form von Sternen und Weihnachtsbäumen.
Beliebt sind nach wie vor der überdimensionale Buddy Bär, der illuminierte Weihnachtsmann sowie die riesigen Nussknacker- und Schneemannfiguren. Jährlich werden die Lichter etwa einen Monat vor Weihnachten installiert und reichen von Wittenbergplatz bis Lehniner Platz. Die Pläne für die Beleuchtung 2025 stehen jedoch noch nicht fest.
Die Weihnachtslichter am Ku'damm verbinden heute Tradition mit moderner Technik und Ökologie. Mit reduziertem Energieverbrauch, Solarstrom und recycelbaren Materialien spiegeln sie Berlins Engagement für festliche Atmosphäre und Umweltverantwortung wider. Das finale Design für 2025 wird in den kommenden Monaten vorgestellt.






