Zanders-Areal in Bergisch Gladbach: Neues Viertel mit 6.000 Wohnungen und Jobs entsteht
Janos NeureutherZanders-Areal in Bergisch Gladbach: Neues Viertel mit 6.000 Wohnungen und Jobs entsteht
Auf dem Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach nehmen die großen Entwicklungspläne Gestalt an. Ein neues Viertel mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und kulturellen Angeboten entsteht, während Führungswechsel und Abrissarbeiten die nächste Phase des Projekts einläuten. Ein erster wichtiger Meilenstein steht am 9. Mai mit der Eröffnung des Rail Parks an, der die Erreichbarkeit insbesondere für junge Menschen verbessern soll.
Oliver Brügge hat nach sechzehn Monaten seine Position als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) aufgegeben. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seine Verdienste, insbesondere bei der Gründung des Unternehmens und der Ausrichtung seiner strategischen Vision. Ein Nachfolger steht bereits fest: Udo Krause übernimmt vorläufig die Geschäftsführung, bis die dauerhafte Lösung ihr Amt antritt.
Die Pläne für das Zanders-Areal umfassen 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze, ergänzt durch Gewerbe-, Gastronomie- und Einzelhandelsflächen. Ziel ist es, ein lebendiges Viertel zu schaffen, das das Stadtzentrum ergänzt – nicht konkurriert. Um das Gelände vorzubereiten, beginnen noch in diesem Jahr die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, sodass das historische Z-Ensemble bis Anfang 2027 freigelegt wird.
Auch digital geht es voran: Die neue Website zanders.de wird bald als zentrale Informationsplattform für das Projekt online gehen. Unterdessen prüft der Stadtplanungsausschuss am 30. April den Bebauungsplan, bevor der Stadtrat am 12. Mai darüber abstimmt. Ein Investor hat bereits konkretes Interesse an einem gemischten Gewerbe- und Gastronomieprojekt auf dem Gelände signalisiert.
Das Zanders-Projekt gewinnt an Fahrt: Mit Wechseln in der Führung, beginnenden Abrissarbeiten und neuen digitalen Angeboten nimmt die Entwicklung Form an. Die Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai wird die Anbindung verbessern, während die anstehenden Abstimmungen die Zukunft des Viertels prägen werden. Bei einer Genehmigung könnten in den kommenden Jahren Wohnraum, Arbeitsplätze und kulturelle Räume in dem Gebiet entstehen.






