26 March 2026, 22:27

Wie Hendrik Wüst mit seiner Familie eine alte Weihnachtsradition bewahrt

Altmodische Weihnachtskarte mit Santa Claus, der einen Sack voller Geschenke trägt und Kindern, die einen Weihnachtsbaum halten, vor einem verschneiten Wald, Mond und sternenübersätem Himmel im Hintergrund und dem Text "Frohe Weihnachten".

Bei den Wüsts holt der Weihnachtsmann die Wunschliste ab - Wie Hendrik Wüst mit seiner Familie eine alte Weihnachtsradition bewahrt

Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, pflegt noch immer eine Kindheitstradition in jeder Adventszeit. Jedes Jahr schreibt seine Familie Wunschzettel – genau wie er es einst als Junge tat. Dieser festliche Brauch bleibt ein kleines, aber bedeutungsvolles Ritual in ihrer Weihnachtszeit.

Als Kind blätterte Wüst begeistert durch Spielzeugkataloge und notierte sich seine Weihnachtswünsche. Einmal stach ein Dreirad besonders heraus, ein Geschenk, an das er sich bis heute erinnert. Heute legt seine eigene Tochter ihren Wunschzettel neben einen Teller mit Plätzchen – um am nächsten Morgen nur noch die Hälfte davon vorzufinden, als hätte das Christkind vorbeigeschaut.

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Der Brauch, dass das Christkind die Wünsche der Kinder sammelt, ist vor allem in Teilen Deutschlands verbreitet, etwa in Bayern oder Niedersachsen. In Lüneburg etwa sammelte eine Kircheninitiative 2026 über 225 Wünsche von benachteiligten Kindern. Doch über diese Regionen hinaus bleibt die Tradition meist lokal begrenzt, ohne größere Verbreitung.

In diesem Jahr gesteht Wüst allerdings, dass er selbst keine Zeit für einen eigenen Wunschzettel gefunden hat. Zwischen seinen Pflichten und dem vorweihnachtlichen Trubel steht für ihn die Familie im Mittelpunkt – und die stille Freude, alte Bräuche lebendig zu halten.

Die Rolle des Christkinds beim Sammeln der Kinderwünsche variiert je nach Region in Deutschland. Für Wüst und seine Familie bleibt das Ritual jedoch bestehen, eine Mischung aus persönlichen Erinnerungen und der einfachen Magie der Adventszeit. Während ein weiteres Weihnachtsfest naht, lebt die Tradition weiter – Stück für Stück, Bissen für Bissen.

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