Wie die Klub-WM-Niederlage den FC Bayern stärker machte als je zuvor
Janos NeureutherWie die Klub-WM-Niederlage den FC Bayern stärker machte als je zuvor
Bayern Münchens frühes Ausscheiden beim FIFA-Klub-WM im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain wirkte zunächst wie ein Rückschlag. Doch laut Sportdirektor Max Eberl entwickelte sich das Turnier zum Wendepunkt für den Zusammenhalt und den Erfolg der Mannschaft in dieser Saison.
Die Klub-WM hinterließ bei den Bayern-Spielern tiefe emotionale Spuren. Trotz der Niederlage gegen PSG rückte die Mannschaft durch das Erlebnis enger zusammen. Eberl bezeichnete es später als Triumph – nicht wegen der Ergebnisse, sondern wegen der Grundlage, die damals geschaffen wurde.
Für Jamal Musiala endete das Turnier dramatisch: Er erlitt einen schweren Bruch von Schien- und Wadenbein. Monate später steht der Nationalspieler nun kurz vor der vollständigen Genesung und könnte bald wieder auf dem Platz stehen.
Vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den 1. FC Köln sprach Eberl über die Nachwirkungen des Wettbewerbs. Er führte den aktuellen Siegessog der Bayern direkt auf die Erfahrungen bei der Klub-WM zurück. Seither treibe sich die Mannschaft gegenseitig an, um Rekorde zu brechen und Spiele zu dominieren.
Sollte der FC Bayern in der Saison 2025/26 alle möglichen Titel holen, könnte der Vorstand den Turnierveranstaltern sogar offiziell danken. Die Ironie, dass ein Viertelfinal-Aus den Grundstein für eine Titeljagd legte, ist nicht zu übersehen.
Die Siegesserie der Münchner zeigt keine Ermüdungserscheinungen. Der in der Niederlage geschmiedete Teamgeist befeuert nun die Jagd auf Trophäen. Mit Musialas Rückkehr könnte eine ohnehin schon auf Höchstleistung spielende Mannschaft noch stärker werden.






