Ungewisse Zukunft: Droht der Fährstrecke Langst–Kaiserswerth das Aus?
Irmengard SteinbergUngewisse Zukunft: Droht der Fährstrecke Langst–Kaiserswerth das Aus?
Die Zukunft der Fährverbindung zwischen Meerbusch-Langst-Kierst und Düsseldorf-Kaiserswerth bleibt ungewiss. Der aktuelle Betreiber Hajo Schäfer hat angekündigt, die Strecke bis Ende des Jahres einzustellen – es sei denn, es findet sich ein neuer Käufer oder Fährmann. Lokale Politiker, darunter Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers, bemühen sich nun, den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Fährmann Hajo Schäfer hat deutlich gemacht, dass der Service ohne Lösung eingestellt wird. Er zeigte sich jedoch nach ersten Gesprächen offen für eine Übernahme durch die Rheinbahn. Das Verkehrsunternehmen prüft derzeit die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines möglichen Engagements.
Die Bürgermeister Christian Bommers und Stephan Keller setzen sich für den Erhalt der Verbindung ein. Ihre Entscheidung hängt von konkreten Daten ab – die Ergebnisse der Rheinbahn werden in den kommenden Wochen erwartet. Eine erste Einschätzung des Unternehmens deutet darauf hin, dass eine Übernahme grundsätzlich möglich wäre.
Auch in der Bevölkerung wächst die Unterstützung für die Fähre: Eine Online-Petition zum Erhalt des Services wurde gestartet. Die Kampagne unterstreicht die starke Verbundenheit der Gemeinschaft mit der Rheinquerung.
Das Schicksal der Fähre hängt nun von der endgültigen Bewertung der Rheinbahn ab und davon, ob ein tragfähiges Übernahmekonzept entsteht. Bei Erfolg könnte der Betrieb unter neuer Führung fortgesetzt werden. Ohne Eingreifen wird die Strecke im Dezember geschlossen.






