23 May 2026, 12:26

Schornsteinfeger beraten mit Regierung über Klimaschutz und Energiewende in Münster

Ostersonntags-Umzug in den Mai

Schornsteinfeger beraten mit Regierung über Klimaschutz und Energiewende in Münster

Vertreter der Münsterschen Schornsteinfeger-Innung trafen sich mit Regierungsvertretern, um über die Zukunft des Handwerks zu beraten. Die Gespräche fanden im Rahmen des traditionellen Glücksgangs statt, bei dem zentrale Herausforderungen und Chancen des Berufsstands thematisiert wurden. Im Mittelpunkt standen dabei Klimaschutz, die Anforderungen der Energiewende sowie die wachsende Nachfrage nach öffentlichen Beratungsleistungen.

Im Regierungsbezirk Münster gibt es 231 Kehrbezirke, die jeweils für sieben Jahre von einem zugelassenen Bezirksschornsteinfeger betreut werden. Diese Fachleute nehmen hoheitliche Aufgaben wahr – etwa die Überprüfung von Heizungsanlagen, die Führung amtlicher Unterlagen oder die Mitwirkung bei Baugenehmigungen. Ihre Arbeit leistet einen direkten Beitrag zum Klimaschutz, indem sie dafür sorgt, dass Heizsysteme effizient arbeiten und weniger CO₂ ausstoßen.

Regierungspräsident Andreas Marschan und der Obermeister der Münsterschen Schornsteinfeger-Innung erörterten Möglichkeiten, die Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung zu intensivieren. Ein zentrales Thema war die Rolle des Handwerks bei der Energiewende, da strengere Vorschriften und neue Technologien die traditionellen Arbeitsabläufe verändern. Zudem ging es um den steigenden Bedarf an öffentlicher Beratung zu Heizungssystemen und Energieeffizienz.

In Nordrhein-Westfalen obliegt den Bezirksregierungen die Bestellung der Bezirksschornsteinfeger. Dieses System stellt sicher, dass nur qualifizierte Fachleute in der gesamten Region unverzichtbare Sicherheits- und Umweltprüfungen durchführen.

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Die Gespräche unterstrichen die Bedeutung des Schornsteinfegerhandwerks für Sicherheit und Nachhaltigkeit. Vertreter der Behörde und der Innung einigten sich darauf, die Zusammenarbeit angesichts sich wandelnder Energiepolitiken weiter auszubauen. Künftig sollen Ausbildungsinhalte und Dienstleistungen an neue regulatorische Anforderungen und den öffentlichen Bedarf angepasst werden.

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