Sarah Fergusons chaotisches Leben: Wie ihr Haushalt zum toxischen Arbeitsplatz wurde
Gisbert HuhnSarah Fergusons chaotisches Leben: Wie ihr Haushalt zum toxischen Arbeitsplatz wurde
Das Leben im Haushalt von Sarah Ferguson war alles andere als geordnet – das geht aus einem neuen Bericht des Royal-Biografen Andrew Lownie hervor. Er beschreibt ihr Zuhause als einen Ort ständiger Umbrüche, in dem Mitarbeiter innerhalb weniger Stunden kündigten und Ressourcen gedankenlos verschwendet wurden. Das Chaos beschränkte sich nicht auf ihr Privatleben: Kontakte zu umstrittenen Persönlichkeiten und eine komplizierte Wohnsituation mit ihrem Ex-Mann, Prinz Andrew, trugen ebenfalls dazu bei.
Fergusons unberechenbares Verhalten schuf ein toxisches Arbeitsumfeld. Lownie zufolge führte ihre launenhafte Art zu spontanen Änderungen, die das Personal frustrierten. Viele Angestellte sollen bereits nach einem halben Tag gegangen sein, nur wenige hielten länger durch. Auch Lebensmittelverschwendung war ein Problem – Mahlzeiten wurden häufig zubereitet, blieben aber unberührt.
Ihre persönlichen Beziehungen waren ebenso turbulent. Trotz der Scheidung von Prinz Andrew 1996 lebte sie weiterhin mit ihm im Royal Lodge in Windsor – eine Konstellation, die für Aufsehen sorgte, besonders als Andrew selbst in juristische Schwierigkeiten geriet. Im Februar 2022 wurde er unter dem Verdacht der Amtsmissbrauchs festgenommen, ein Vorwurf, der bei Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe nach sich ziehen könnte.
Auch Fergusons finanzielle Machenschaften standen in der Kritik. Lownie bezeichnete sie als „sehr manipulativ“ und betonte, wie sie Menschen gegeneinander ausspielte. Deutlich wurde dies in ihrem Austausch mit Jeffrey Epstein, dem sie peinliche E-Mails schickte, in denen sie um Geld bettelte und ihn als „Legende“ bezeichnete. Bis April 2023 hatte sie sich in die Schweizer Alpen zurückgezogen und mied monatelang die Öffentlichkeit.
Lownies Fazit fiel schonungslos aus: Die Arbeit für Ferguson sei „absolut chaotisch“ gewesen.
Die Enthüllungen zeichnen das Bild eines zerrütteten Haushalts mit hoher Personalfluktuation und fragwürdigen Entscheidungen. Fergusons Verbindungen zu Epstein und ihr anhaltendes Zusammenleben mit Prinz Andrew – mitten in dessen juristischen Auseinandersetzungen – fügen der Kontroverse weitere Facetten hinzu. Die langfristigen Folgen dieser Instabilität bleiben unklar, doch die Schilderungen deuten auf tief verwurzelte Dysfunktion in ihrem Umfeld hin.






