24 March 2026, 10:29

Rheinmetall wächst 2025 kräftig dank globaler Rüstungsnachfrage und Milliardenaufträgen

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen (Panzer und Jeeps) und einem Text darüber, der ein Kriegs Thema suggeriert.

Rheinmetall wächst 2025 kräftig dank globaler Rüstungsnachfrage und Milliardenaufträgen

Rheinmetall verzeichnet starkes Wachstum im Jahr 2025 – getrieben durch steigende Nachfrage nach Rüstungsgütern

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat für das Jahr 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum gemeldet, das auf die wachsende militärische Nachfrage zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand des Unternehmens stieg im dritten Quartal um 23 Prozent und erreichte damit 63,8 Milliarden Euro. Dies folgt auf eine Welle neuer Verträge in Europa und Nordamerika, während die globalen Militärausgaben weiterhin anziehen.

Der Umsatz von Rheinmetall erhöhte sich im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 stieg der Erlös sogar um 19 Prozent. Auch die operative Marge verbesserte sich und kletterte um 0,7 Prozentpunkte auf 12,9 Prozent, während der verwässerte Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich um fast 42 Prozent zulegte.

Das Wachstum geht einher mit großen Aufträgen für gepanzerte Fahrzeuge. Seit 2023 haben acht europäische Länder Verträge für Rheinmetalls Schützenpanzer und zugehörige Systeme unterzeichnet. Deutschland bestellte 2023 den KF41 Lynx, gefolgt von der Tschechischen Republik, Litauen, Rumänien, Ungarn, Lettland, Schweden und den Niederlanden, die 2024 und 2025 eigene Abkommen schlossen.

Auch außerhalb Europas konnte Rheinmetall mit dem Lynx einen bedeutenden Auftrag der US-Streitkräfte einwerben – ein Deal, der allein bis zu 2 Milliarden US-Dollar an jährlichen Umsätzen generieren könnte. Der Panther KF51, der über fortschrittliche Anti-Drohnen-Technologie verfügt, ist ebenfalls vielversprechend positioniert und könnte an die Erfolge seines Vorgängers, des Leopard 2, anknüpfen.

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Der Auftragsboom passt zu den allgemeinen Trends bei den Militäretats. Das deutsche Verteidigungshaushalt erreichte 2025 ein Volumen von 88,5 Milliarden US-Dollar, mit Plänen, ihn bis 2030 auf 180 Milliarden zu verdoppeln. Die USA wiederum wollen 2026 rund 999,9 Milliarden US-Dollar ausgeben, 2027 sogar 1,5 Billionen. Rheinmetall dürfte von diesen Steigerungen deutlich profitieren – insbesondere, da Deutschland seine Streitkräfte ausbaut.

Mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 45 Prozent zwischen 2023 und 2025 spiegeln Rheinmetalls Finanzkennzahlen die wachsende Bedeutung des Konzerns auf den globalen Rüstungsmärkten wider. Der steigende Auftragsbestand und die soliden Margen deuten auf anhaltende Erfolge hin, während die Modernisierung der Streitkräfte weltweit an Fahrt aufnimmt.

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