Polizei Mönchengladbach kontrolliert 204 Fahrer bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gisbert HuhnPolizei Mönchengladbach kontrolliert 204 Fahrer bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Mönchengladbacher Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Vom 6. bis 12. Oktober 2022 nahm die Polizei Mönchengladbach an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Die unter dem Motto „Augen auf die Straße“ durchgeführte Operation zielte darauf ab, Verkehrsverstöße zu reduzieren und das Bewusstsein der Fahrer für risikoreiches Verhalten zu schärfen. Im Rahmen der Initiative führten Beamte an zwei Tagen Kontrollen in Rheydt und Mönchengladbach durch.
Die Maßnahme war Teil der koordinierten Aktionswochen des ROADPOL-Netzwerks. Ein besonderer Fokus lag auf Ablenkungen im Straßenverkehr, insbesondere auf der falschen Nutzung elektronischer Geräte am Steuer. Während der Operation wurden 204 Autofahrer und Motorradfahrer angehalten und überprüft.
Die Beamten dokumentierten zahlreiche Verstöße: Sechzehn Verkehrsteilnehmer mussten Strafen zahlen, weil sie keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, zwei ignorierten rote Ampeln. Fünf Fahrer wurden erwischt, während sie Navigationssysteme während der Fahrt bedienten, zwei weitere sahen sich Videos auf ihren Mobilgeräten an. Am häufigsten wurde jedoch die Nutzung von Handys ohne Freisprecheinrichtung geahndet – insgesamt 38 Fahrer mussten dafür Konsequenzen tragen.
Zudem wurden vier Personen ohne gültigen Führerschein am Steuer angetroffen. Die Aktion diente der Durchsetzung der Verkehrsregeln und sensibilisierte für die Gefahren von Ablenkung im Straßenverkehr.
Im Ergebnis der Kampagne kam es zu 204 Fahrzeugkontrollen und zahlreichen Ahndungen wegen Gurt-, Handy- und Führerscheindelikten. Die Polizei betonte, wie entscheidend ungeteilte Aufmerksamkeit beim Fahren ist. Die Operation war eine von vielen Maßnahmen im Rahmen der laufenden Bemühungen von ROADPOL, die Verkehrssicherheit in ganz Europa zu verbessern.






