21 April 2026, 10:28

Ohligs startet Kampf gegen Hundekot auf Gehwegen und Friedhöfen

Ein Papier mit einer Zeichnung von Menschen und Tieren, darunter ein Hund, der an einem Holzpfahl hängt, mit sichtbarem Text, der likely mit einer Hundegebühr zu tun hat.

Ohligs startet Kampf gegen Hundekot auf Gehwegen und Friedhöfen

Formelle Untersuchung zu wachsender Hundekot-Verschmutzung im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet

Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender (BfS) haben sich zusammengeschlossen, um die zunehmende Belastung durch Hundekot in Gehwegen, Parks und auf Friedhöfen zu bekämpfen. In den letzten Monaten hatten sich die Beschwerden über Verunreinigungen in öffentlichen Räumen gehäuft.

Die Initiative richtet sich nicht direkt gegen Hundehalter, sondern setzt auf geteilte Verantwortung und bessere Lösungen für die Abfallentsorgung. Die Verantwortlichen betonen, dass es darum gehe, die Lebensqualität für Anwohner und Tierbesitzer gleichermaßen zu verbessern.

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Den Anstoß für das Vorgehen gab eine Welle von Klagen aus der Bevölkerung über Hundekot in öffentlichen Bereichen. Besonders betroffen sind Gehwege, Grünflächen und sensible Orte wie Friedhöfe. Als Reaktion prüft der Bezirksrat nun, wie sich die Verschmutzung durch praktische Maßnahmen verringern lässt.

Zu den vorgeschlagenen Lösungen gehören Aufklärungskampagnen, um Hundehalter für das Problem zu sensibilisieren, sowie strengere Kontrollen gegen diejenigen, die ihren Hundekot nicht beseitigen. Zudem soll die bestehende Abfallentsorgungsinfrastruktur überprüft werden, um Lücken zu identifizieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung der Hundepopulation im Stadtteil, um das Ausmaß der Problematik besser einschätzen zu können.

Ziel des Antrags ist es, zunächst ein klares Bild der Situation zu gewinnen, bevor gezielte Verbesserungen eingeführt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Behörden und Tierhaltern hofft der Rat, saubere öffentliche Räume für alle zu schaffen.

Die Untersuchung soll wirksame Wege aufzeigen, um die Verschmutzung durch Hundekot zu reduzieren und gleichzeitig verantwortungsvolles Haustierhalten zu fördern. Bei Erfolg könnten die Ergebnisse zu besseren Entsorgungssystemen und weniger Verunreinigungen führen. Die nächsten Schritte hängen von der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Hundehaltern und lokalen Vertretern ab.

Quelle