Münster findet Kompromiss mit Café Lomo für sichere Weihnachtsmärkte
Gisbert HuhnMünster findet Kompromiss mit Café Lomo für sichere Weihnachtsmärkte
Münster einigt sich mit Café Lomo vor Beginn der diesjährigen Weihnachtsmärkte
Die Stadt Münster hat mit dem Café Lomo eine neue Vereinbarung für die anstehenden Weihnachtsmärkte getroffen. Demnach darf das Café Straßenverkäufe unter strengeren Auflagen durchführen, um die Sicherheit in der belebten Vorweihnachtszeit zu erhöhen. Stadtvertreter bezeichnen die Maßnahmen als ausgewogenen Kompromiss, der sowohl die Freihaltung der Fußgängerbereiche als auch die Unterstützung lokaler Unternehmen ermöglicht.
In den vergangenen Jahren war die Salzstraße zwischen dem Syndikatplatz und dem Café Lomo vor Eröffnung der Märkte zur Fußgängerzone umgewandelt worden – eine Maßnahme, die den Besucherstrom entzerren und Gefahrenstellen minimieren sollte. Doch es kam immer wieder zu Konflikten, wenn die Außenbestuhlung und der Verkauf des Cafés die Gehwege blockierten. Dies führte 2023 und 2024 zu temporären Verkaufsverboten oder Zwangsumsiedlungen.
Laut der aktuellen Einigung darf Café Lomo nun Waren bis zum täglichen Marktschluss vor seinem Ladenlokal anbieten. Allerdings muss das Café ein Sicherheitsteam beauftragen, das sicherstellt, dass der Bereich vor dem Geschäft frei bleibt. Zudem muss die Fußgängerzone zwischen der Salzstraße und dem Syndikatplatz während aller Verkaufszeiten vollständig begehbar bleiben.
Die neuen Regelungen ermöglichen es Café Lomo, seinen vorweihnachtlichen Handel fortzuführen, während gleichzeitig frühere Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden. Die Stadt geht davon aus, dass die Anpassungen Überfüllungen verhindern und einen reibungslosen Besucherverkehr im Marktbereich gewährleisten. Beide Seiten haben zugesagt, die Einhaltung der Vereinbarung während der Festtage zu überwachen.