25 March 2026, 14:29

Mega-Razzia in NRW: Logistikfirma soll Kurierfahrer in Schwarzarbeit beschäftigt haben

Plakat mit der Aufschrift "Operation Double Trouble: US-Geldkurier" mit einer Karte der USA, die in zwei Abschnitte unterteilt ist, von denen einer die Routen der US-Geldkurier und der andere die Standorte der Geldtransporter zeigt, mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Rand.

Mega-Razzia in NRW: Logistikfirma soll Kurierfahrer in Schwarzarbeit beschäftigt haben

Großrazzia gegen organisierte Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in Nordrhein-Westfalen

In einer groß angelegten Aktion gegen organisierte illegale Beschäftigung und Steuerhinterziehung hat es in Nordrhein-Westfalen umfangreiche Durchsuchungen gegeben. Am 24. März 2026 vollstreckten die Behörden 37 Durchsuchungsbeschlüsse gegen einen Logistik-Dienstleister, der im Verdacht steht, ein kriminelles Unternehmen zu betreiben. Im Rahmen der Operation wurden zudem drei Haftbefehle ausgeführt.

Die Razzia konzentrierte sich auf das Ruhrgebiet, an der Hunderte Beamte beteiligt waren. Einsatzkräfte des Zolls, des Landesamts für Steuerfahndung (LBF NRW), der Zentralen Anlaufstelle für Wirtschafts- und Finanzkriminalität (ZeFin NRW), der Bundespolizei sowie einer Sondereinheit des Zolls nahmen an der Aktion teil. Die Ermittler beschlagnahmten 174.000 Euro in bar und sechs elektrische Lastenräder, die vorläufig im Rahmen von Vermögenssicherungsmaßnahmen eingezogen wurden.

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Ziel der Operation war ein Logistikunternehmen, das beschuldigt wird, Kurierfahrer systematisch in Schwarzlohn beschäftigt zu haben. Die Verdächtigen sollen Sozialabgaben vorenthalten und Steuern im Rahmen eines größeren kriminellen Netzwerks hinterzogen haben. Drei Personen – ein 39-jähriger Hauptverdächtiger, ein 29-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau – wurden im Zusammenhang mit dem Betrugsschema festgenommen.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, die nun detailliert ausgewertet werden. Die Behörden gaben nicht bekannt, ob weitere Unternehmen oder Standorte außerhalb Nordrhein-Westfalens in die Ermittlungen einbezogen wurden. Um die laufenden Untersuchungen nicht zu gefährden, können derzeit keine weiteren Informationen preisgegeben werden.

Die Ermittlungen dauern an, wobei die ZeFin NRW die Federführung in der Aufklärung von Schwarzgeldzahlungen und organisierter Steuerhinterziehung übernimmt. Die beschlagnahmten Vermögenswerte und Beweismittel werden analysiert, um das volle Ausmaß der mutmaßlichen Straftaten zu klären. Weitere Updates hängen vom Fortschritt der Auswertung und der gerichtlichen Verfahren ab.

Quelle