25 March 2026, 16:33

Bochum feiert Abschluss der Frauen-Kampagne "Sei der Wandel" für mehr politische Teilhabe

Drei Frauen sitzen an einem unordentlichen Tisch in einem raumartigen Setting und diskutieren über Geschlechtergerechtigkeit in Nigeria.

Bochum feiert Abschluss der Frauen-Kampagne "Sei der Wandel" für mehr politische Teilhabe

Landweite Initiative zur Stärkung der politischen Teilhabe von Frauen endet in Bochum

Eine landesweite Kampagne zur Förderung des politischen Engagements von Frauen ging diese Woche in Bochum zu Ende. Die Veranstaltung "Sei der Wandel: Frauen für Demokratie" zog rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, darunter Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Vertreterinnen aus Verwaltung und Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt standen die Erhöhung des Frauenanteils in kommunalen Gremien und die größere Sichtbarkeit von Frauen in politischen Funktionen.

Die Abschlussveranstaltung fand am Dienstag, dem 4. November, im Deutschen Bergbau-Museum statt. Unter den Gästen befanden sich drei Mitglieder der Lünener Initiative "Poli-Tisch" sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Heike Tatsch. Das landesweite Projekt "Sei der Wandel" läuft seit 2024 und hat zum Ziel, Frauen in ganz Nordrhein-Westfalen zur politischen Mitwirkung zu motivieren.

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Dr. David H. Gehne und Hanna Schömann, M.A., präsentierten aktuelle Zahlen zur Vertretung von Frauen in Stadträten. Mag. Maria Pernegger analysierte anschließend, wie Politikerinnen in den Medien dargestellt werden. Prof. Dr. Barbara Thiessen thematisierte strukturelle Hindernisse, die Frauen den Zugang zur Politik erschweren.

Andrea Blome leitete während der Veranstaltung zwei Diskussionsrunden: Eine widmete sich der Frage, wie die Sichtbarkeit von Frauen in der Politik gesteigert werden kann, die andere untersuchte den Zusammenhang zwischen Demokratie und Gleichberechtigung. Die Ergebnisse sollen nun der Lünener Delegation dabei helfen, ihre lokale "Poli-Tisch"-Initiative weiterzuentwickeln und eine stärkere kommunale Förderung für Frauen voranzutreiben.

Die Veranstaltung lieferte Daten und Strategien, um das politische Engagement von Frauen zu unterstützen. Die Vertreterinnen aus Lünen wollen die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um künftige lokale Projekte zu gestalten. Die Initiative arbeitet weiterhin an nachhaltigen Veränderungen für eine bessere Repräsentation von Frauen in der Region.

Quelle