LVM Versicherung war Homeoffice-Pionier – schon seit 1995
LVM Versicherung führte flexibles Homeoffice ein – lange bevor es zum Standard wurde. Schon 1995 startete das Unternehmen ein Pilotprojekt, um Engpässe bei Büroflächen zu überwinden. Heute nutzen über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – je nach Tätigkeit – die Möglichkeit, remote zu arbeiten.
Den Anfang machte der Hauptsitz der LVM am Kolde-Ring, wo Platzmangel einen Versuch nötig machte. 1995 nahmen 35 Beschäftigte teil und teilten sich zwischen Homeoffice und Büro auf. Die technische Umsetzung gestaltete sich schwierig, besonders die Telefonverbindungen, doch das Unternehmen blieb am Ball.
Mitte der 1990er Jahre ermöglichte das LVM-Agentur-System (LAS) den sicheren Zugriff auf Daten von außerhalb – ein entscheidender Schritt für dezentrales Arbeiten. Mit der Zeit wurde das Modell ausgebaut: Die Beschäftigten konnten wählen, ob sie bis zu 60 Prozent im Homeoffice arbeiten oder vollzeitig vor Ort bleiben wollten.
Trotz anfänglicher Skepsis setzte sich das Konzept durch und prägte später sogar Tarifvereinbarungen. Heute erlaubt die LVM ihren Mitarbeitenden zwei Wochen mobiles Arbeiten pro Jahr – auch aus dem Ausland. Flexible Arbeitsmodelle sieht das Unternehmen als wichtigen Faktor für die Gewinnung von Fachkräften und die Zufriedenheit der Belegschaft.
Aus einem kleinen Versuch ist eine Säule der Unternehmenskultur geworden: Tausende arbeiten mittlerweile flexibel – ein Beispiel dafür, wie frühe Pionierarbeit Branchenstandards setzen kann. Die LVM entwickelt ihr Modell weiter und sucht dabei das Gleichgewicht zwischen Remote-Arbeit und Präsenz vor Ort.






