Grünes Licht für 122-Kilometer-Wasserstoff-Pipeline durch NRW
Irmengard SteinbergGrünes Licht für 122-Kilometer-Wasserstoff-Pipeline durch NRW
Ein großes Wasserstoff-Pipeline-Projekt hat die endgültige Genehmigung vom Regierungsbezirk Münster erhalten. Die Entscheidung ebnet den Weg für den "Nordsee-Ruhr-Link III", eine 122 Kilometer lange Trasse, die durch Nordrhein-Westfalen verlaufen wird. Besonders betroffen ist die Stadt Meppen, wo in zwei Stadtteilen wichtige Anschlussstellen geplant sind.
Die Pipeline mit dem Namen "Nordsee-Ruhr-Link III" erstreckt sich über 122 Kilometer und ist Teil einer umfassenden Initiative zum Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in der Region. Zwei Anschlussstellen sind in Meppen vorgesehen – konkret in den Ortsteilen Versen und Rühlerfeld.
Die Open Grid Europe GmbH (OGE) hatte im Juni 2024 den Planfeststellungsantrag für ein 9,4 Kilometer langes Teilstück der Pipeline eingereicht. Dieser Abschnitt gehört zum nun genehmigten Gesamtprojekt. Die Zustimmung des Regierungspräsidiums Münster stellt die letzte regulatorische Hürde dar, sodass mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
Mit der endgültigen Genehmigung kann das Projekt nun voranschreiten. Die Pipeline wird die Wasserstoffversorgungsrouten zwischen der Nordsee und dem Ruhrgebiet verbinden. Die beiden Anschlussstellen in Meppen werden nach Fertigstellung eine wichtige Rolle im Betrieb des Netzes spielen.






