30 April 2026, 22:27

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Einsatz

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen mit Text, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast mit einer Fahne und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Einsatz

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat Disney öffentlich für die jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios kritisiert. Die Schauspielerin, die sich im Juni 2024 aus dem Schauspielgeschäft zurückgezogen hat, nutzt nun ihre Plattform, um gegen die Behandlung von Künstlern durch das Unternehmen und dessen zunehmende Abhängigkeit von KI-generierten Inhalten zu protestieren.

Disney hatte kürzlich etwa 1.000 Mitarbeiter bei Marvel Studios entlassen. Lilly bezeichnete diesen Schritt als beschämend und warf dem Konzern vor, genau jene Künstler im Stich zu lassen, die maßgeblich zu seinem Erfolg beigetragen hätten. Sie hob ihre harte Arbeit und Hingabe hervor, die ihrer Meinung nach direkt zu den Erfolgen von Marvel geführt hätten.

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Zudem kritisierte Lilly Disneys Einsatz von KI-generierten Inhalten und fragte, warum es keine Gesetze gebe, die menschlich geschaffene Kunst davor schützen, von künstlicher Intelligenz ausgenutzt zu werden. Sie warf dem Unternehmen vor, die Gewinne der Führungsebene über die Existenzgrundlage der Künstler zu stellen – viele von ihnen seien entlassen worden, nur um später mitanzusehen, wie ihre Arbeit von KI weiterverwendet werde.

Obwohl sie sich aus der Schauspielerei zurückgezogen hat, äußert sich Lilly weiterhin deutlich zu Branchenproblemen. Ihre Kritik geht über die Entlassungen hinaus und richtet sich gegen die grundsätzlichen ethischen Bedenken, dass KI menschliche Kreativität in der Filmproduktion ersetzt.

Lillys Stellungnahmen setzen Disney unter Druck, sich sowohl mit den Entlassungen als auch mit seiner KI-Politik auseinanderzusetzen. Ihre Aussagen spiegeln eine breitere Sorge um Arbeitsplatzsicherheit und künstlerische Integrität in der Unterhaltungsindustrie wider. Die Schauspielerin hat klar gemacht, dass sie an der Seite der betroffenen Künstler steht – selbst nach dem Ende ihrer eigenen Schauspielkarriere.

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