25 March 2026, 04:25

E.ON startet mit Kursrekord und Milliardenplänen ins Jahr 2026

Alte Werbung für Allied Seed Company mit einer blauen Schleife, mit Text, der die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens beschreibt.

E.ON startet mit Kursrekord und Milliardenplänen ins Jahr 2026

E.ON verzeichnet einen starken Start ins Jahr 2026 – seit Januar ist der Aktienkurs des Energiekonzerns um fast 15 Prozent gestiegen. Mitte März erreichte das Papier mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor es sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Nun warten Anleger gespannt auf neue Informationen zur anstehenden Hauptversammlung und dem Quartalsbericht.

Das Wachstum des Unternehmens folgt auf Jahre mit massiven Investitionen in das deutsche Stromnetz. Seit 2020 hat E.ON über 10 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur gesteckt. Dadurch stieg die Netzkapazität um rund 20 Prozent, und die Einbindung erneuerbarer Energien wurde beschleunigt. Zu den wichtigsten Projekten zählen die 1.700 Kilometer lange Höchstspannungsleitung SuedLink, die 2023 fertiggestellt wurde, sowie Modernisierungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Bis 2025 digitalisierte das Unternehmen zudem 50.000 Kilometer Mittelspannungsnetze.

Für die Zukunft plant E.ON, das Investitionsbudget um 10 Prozent aufzustocken und bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro in den Netzausbau zu stecken. Ziel ist es, das bereinigte EBITDA bis zum Ende des Jahrzehnts auf 13 Milliarden Euro zu steigern. Für 2026 rechnet die Unternehmensführung jedoch mit einem leichten Rückgang beim operativen Ergebnis: Das bereinigte EBITDA der Gruppe wird auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro prognostiziert.

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Auf der Hauptversammlung am 23. April stimmen die Aktionäre über eine erhöhte Dividende von 0,57 Euro pro Aktie ab. Weitere Details zur Strategie und zur Geschäftsentwicklung werden im nächsten Quartalsbericht erwartet, der am 13. Mai veröffentlicht wird.

Die jüngsten Kursgewinne von E.ON spiegeln das Vertrauen in die langfristigen Netzinvestitionen wider. Während das Unternehmen seine Kapazitäten weiter ausbaut, stellt es sich auf einen moderaten Ergebnisrückgang in diesem Jahr ein. Die anstehenden Updates werden zeigen, wie sich diese Pläne konkretisieren.

Quelle