18 April 2026, 10:25

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das Soldaten in Helmen mit Waffen zeigt, mit dem Text "Wiener Kommmerzial Bank" unten.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Deutschland wird zwei Rüstungs-Start-ups, Helsing und Stark, mit einem Großauftrag für Kamikaze-Drohnen beauftragen. Der Deal im Wert von jeweils knapp 300 Millionen Euro umfasst auch den größten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall. Die Drohnen sind für eine neue deutsche Brigade in Litauen bestimmt.

Der Vertrag sieht die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen vor, die die Ostflanke der NATO gegen mögliche Bedrohungen aus Russland stärken sollen. Sowohl Helsing als auch Stark wurden als federführende Unternehmen ausgewählt, während Rheinmetall einen Teil des Auftrags erhält.

Helsing, aktuell das wertvollste Rüstungs-Start-up Europas mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, übernimmt dabei eine Schlüsselrolle. Stark, erst vor 15 Monaten gegründet, hat prominente Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital gewonnen. Das Vorhaben soll Innovation und Wettbewerb in der deutschen Rüstungsindustrie fördern.

Zuvor hatte Rheinmetall vorgeschlagen, die Bundeswehr mit einer eigenen bewaffneten Drohne, der FV-014, auszustatten. Der neue Vertrag konzentriert sich jedoch auf kleinere, verbrauchbare Kamikaze-Drohnen für die Brigade in Litauen.

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Die Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung der deutschen Verteidigungsfähigkeiten. Die Drohnen werden die Einsatzbereitschaft der neuen Brigade in Litauen erhöhen. Das Projekt unterstreicht zudem die wachsenden Investitionen in europäische Rüstungstechnologie-Start-ups.

Quelle