Bühls spätes Tor besiegelt Deutschlands knappen 1:0-Erfolg gegen Frankreich
Irmtrud BolzmannBühls spätes Tor besiegelt Deutschlands knappen 1:0-Erfolg gegen Frankreich
Deutschland sichert sich knappen 1:0-Sieg gegen Frankreich im Nations-League-Halbfinal-Hinspiel
Bundestrainer Christian Wück lobte die souveräne Leistung seiner Mannschaft, betonte jedoch auch noch bestehende Schwächen. Ein spätes Tor von Klara Bühl in der 79. Minute besiegelte den Erfolg.
Wück experimentierte während der Partie mit der Rolle von Jule Brand. Die 23-Jährige, die nach ihrem Wechsel von Wolfsburg nun für Olympique Lyon spielt, wurde als zentrale Spielmacherin im Mittelfeld eingesetzt. Er bezeichnete sie als „extrem spielintelligent“, räumte aber ein, dass sie noch „Entwicklungspotenzial“ habe.
Besonders auffällig war die Leistung der 21-jährigen Bayern-München-Linksverteidigerin Franziska Kett, die durch defensive Stabilität und Tempo überzeugte. Daneben gab die 22-jährige Wolfsburg-Abwehrspielerin Camilla Küver ihr Debüt und beeindruckte mit ihrer Athletik.
Trotz großer Spielkontrolle kritisierte Wück die deutsche Chancenverwertung. Er gab zu, dass die Mannschaft Schwierigkeiten hatte, ihre Torabschlüsse erfolgreich zu gestalten – auch wenn die Gesamtleistung reif und diszipliniert gewirkt habe.
Der Sieg verschafft Deutschland eine gute Ausgangsposition vor dem Rückspiel. Klara Bühls spätes Tor erwies sich als entscheidend, während Wücks taktische Anpassungen und Personalentscheidungen für Gesprächsstoff sorgten. Nun liegt der Fokus darauf, die offensive Effizienz bis zum zweiten Aufeinandertreffen zu verbessern.






