Bayerns Pokalsieg im Schatten der Díaz-Kritik – warum Fans unzufrieden sind
Irmtrud BolzmannBayerns Pokalsieg im Schatten der Díaz-Kritik – warum Fans unzufrieden sind
FC Bayern München sichert sich mit 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln den Einzug in die nächste DFB-Pokal-Runde
Trotz des deutlichen Erfolgs üben Fans scharfe Kritik an Flügelspieler Luis Díaz, dessen mangelnde Chancenverwertung immer wieder für Unmut sorgt. Seine Leistungen werden zunehmend mit denen von Teamkollege Leroy Sané verglichen – ein weiterer Akteur, der regelmäßig für verpasste Torgelegenheiten in der Kritik steht.
Díaz erzielte zwar den Ausgleichstreffer für die Bayern, der eigentlich wegen Abseitsposition hätte annulliert werden müssen. Da der Videobeweis (VAR) in den frühen Runden des DFB-Pokals jedoch erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz kommt, blieb das Tor bestehen.
Die Stimmung unter den Anhängern kippte zusehends, als Díaz mehrere hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt ließ. Besonders eine vergebene Großchance löste bei den Fans Empörung aus. Seine Probleme vor dem Tor sind mittlerweile ein wiederkehrendes Muster – trotz seiner acht Saisontreffer.
Der Sieg des Rekordpokalsiegers überdeckte zwar die Kritik an Díaz, doch seine Abschlussqualitäten bleiben ein Diskussionspunkt. Auch Eintracht Frankfurt hatte in der Partie gegen Borussia Dortmund mit den Tücken des fehlenden Videobeweises zu kämpfen.
Mit dem Erfolg zieht Bayern in die nächste Runde ein. Díaz' Torabschluss wird von den Fans jedoch weiterhin genau unter die Lupe genommen. Solange der VAR in den frühen Pokalrunden nicht greift, könnten ähnliche Kontroversen auch in anderen Spielen aufkommen.






