29 April 2026, 14:32

Architekturstudierende in Wuppertal kämpfen um ihren bedrohten Studiengang

Eine Gruppe von Studenten hält Protestschilder vor einem Gebäude auf dem Campus der University of Michigan, mit Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Architekturstudierende in Wuppertal kämpfen um ihren bedrohten Studiengang

Architekturstudierende der Bergischen Universität Wuppertal protestieren gegen geplante Schließung ihres Studiengangs

Am Dienstag, dem 28. Oktober 2025, haben Studierende der Architektur an der Bergischen Universität Wuppertal gegen die geplante Abschaffung ihres Studienprogramms demonstriert. Die von der studentischen Initiative fundament.tal organisierte Aktion sah vor, dass die Studierenden ihre Entwürfe und Modelle symbolisch entlang der Bundesallee auslegten. Der Protest richtete sich gegen Sparmaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen, die die Zukunft des Studiengangs gefährden.

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Die Demonstration spiegelt die tiefe Verärgerung innerhalb der Architekturfakultät wider. Die Studierenden werfen der Universitätsleitung vor, sie nicht offiziell über die geplante Einstellung des Studiengangs informiert zu haben. Lehrende waren hingegen frühzeitig unterrichtet worden und unterstützen seitdem die Proteste.

Johanna Teichmann, Sprecherin von fundament.tal, kritisierte, die Landesregierung schwäche durch Kürzungen im Bildungsetat die Lehrqualität und verringere die gesellschaftliche Wirkung von Architektur. Der Studiengang, der sich durch seinen einzigartigen Fokus auf Nachhaltigkeit auszeichnet, steht nun vor einer ungewissen Zukunft.

Trotz der geplanten Schließung versicherte die Universität den rund 500 aktuell eingeschriebenen Studierenden, dass sie ihr Studium in Wuppertal abschließen können.

Der Protest macht auf die wachsende Sorge um den Verlust eines spezialisierten Architekturstudiengangs aufmerksam. Zwar wurde den aktuellen Studierenden zugesichert, ihr Studium beenden zu können – doch die langfristige Zukunft des Programms bleibt unklar. Die Demonstration unterstreicht die grundsätzlichen Spannungen zwischen akademischen Prioritäten und politischen Finanzentscheidungen.

Quelle