31 March 2026, 20:26

Apotheker kündigt Kalenderverlag nach unerwünschter Automatik-Bestellung

Apothekenladen in einem Einkaufszentrum mit Menschen, Regalen, Schildern, einer Wanduhr und Deckenbeleuchtung.

Apotheker kündigt Kalenderverlag nach unerwünschter Automatik-Bestellung

Langjähriger Kunde bricht mit deutschem Kalenderverlag nach unerwünschter Bestätigung

Heiko Meyer, Inhaber der Ruhrland-Apotheke in Bochum, hat die Geschäftsbeziehung zu einem deutschen Kalenderverlag beendet, nachdem er unerwartet eine Bestätigung für eine nie getätigte Bestellung erhalten hatte. Zu seiner Überraschung ging daraus hervor, dass automatisch Kalender für das Jahr 2027 nachbestellt worden waren – obwohl er keinen Auftrag erteilt hatte. Der Verlag entschuldigte sich zwar später für die falsche Anrede als "Herr Prüssmann", hielt jedoch an seinem automatisierten Bestellsystem fest.

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Der Vorfall begann, als Meyer eine E-Mail mit der Bestätigung einer Kalenderbestellung erhielt, die er nie aufgegeben hatte. Zudem war er darin fälschlicherweise als "Herr Prüssmann" statt als Meyer angesprochen worden. Zwar räumte der Verlag den Fehler bei der Namensnennung ein, ging jedoch nicht auf das grundsätzliche Problem der automatischen Nachbestellungen ein.

Meyer, der seit Jahren Kunde des Verlages ist, erwartet, vor jeder Bestellung um Zustimmung gebeten zu werden. Er bezeichnete das Vorgehen als unprofessionell und stellte dessen Rechtmäßigkeit infrage. Besonders beunruhigt war er bei dem Gedanken, was passiert wäre, wenn er die E-Mail nicht innerhalb der kurzen Widerspruchsfrist bemerkt hätte.

Verärgert über die Erfahrung bestätigte Meyer, dass er künftig keine Produkte mehr bei diesem Verlag beziehen werde. Zwar habe er für das kommende Jahr noch ausreichend Kalender vorrätig, doch plane er, seine Bestellungen danach deutlich zu reduzieren oder ganz einzustellen. Zudem verwies er darauf, dass die Nachfrage nach Wandkalendern in den letzten Jahren stark zurückgegangen sei – ein Faktor, der seine geschäftlichen Entscheidungen beeinflusse.

Der Zwischenfall hat dazu geführt, dass Meyer die Zusammenarbeit mit dem Verlag endgültig beendet hat. Ohne seine Zustimmung habe ihn das automatische Bestellsystem dazu gedrängt, nach Alternativen zu suchen. Der Apotheker beabsichtigt nun, seine Kalenderbestellungen künftig zu verringern oder ganz darauf zu verzichten – sowohl wegen der fragwürdigen Methoden des Verlages als auch aufgrund der sinkenden Marktnachfrage.

Quelle