30 May 2026, 10:26

AfD holt überraschend Stimmen bei Migranten – doch nicht überall gleich stark

AfD gewinnt auch unter Migranten an Unterstützung

AfD holt überraschend Stimmen bei Migranten – doch nicht überall gleich stark

Die AfD hat bei den jüngsten Integrationswahlen in Nordrhein-Westfalen deutliche Zugewinne verzeichnet. Eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, dass die Partei zunehmend Unterstützung unter Wählern mit Migrationshintergrund erhält. Die Ergebnisse unterscheiden sich jedoch stark zwischen den verschiedenen Gemeinschaften – in manchen Gruppen liegt die AfD mittlerweile vor den etablierten Parteien.

Bei Wählern mit russischen Wurzeln bleibt die SPD mit 43 Prozent die beliebteste Partei. Die AfD hat zwar an Zustimmung gewonnen, doch fällt diese im Vergleich zu anderen Gruppen noch moderat aus.

Ganz anders sieht es bei Menschen mit polnischen Wurzeln aus: Hier führt die AfD mit 33 Prozent der Stimmen. Auch unter Spätaussiedlern liegt die Partei mit 31 Prozent vorn. Gleichzeitig haben die Unionsparteien in beiden Gruppen an Boden verloren.

Besonders stark schnitt die AfD im Ruhrgebiet ab. In mehreren Städten belegte sie den zweiten Platz, in Hagen erreichte sie sogar den ersten. Bei türkischstämmigen Wählern hingegen bleibt die Partei mit Platz fünf deutlich weniger attraktiv.

Die Studie bestätigt einen übergeordneten Trend: Die AfD gewinnt unter Wählern mit Migrationshintergrund an Zuspruch. Dies stellt eine bemerkenswerte Veränderung im Vergleich zu früheren Wahlen dar, als etablierte Parteien wie Union und SPD dominierten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Erfolg der AfD bei diesen Wahlen unterstreicht ihren wachsenden Einfluss in bestimmten Migrantengruppen. Zwar variiert die Unterstützung je nach Herkunft stark, doch der Aufstieg der Partei im Ruhrgebiet sowie bei polnischstämmigen und Spätaussiedler-Wählern deutet auf eine Verschiebung der politischen Präferenzen hin. Die traditionellen Parteien sehen sich in diesen Gemeinschaften nun einer stärkeren Konkurrenz gegenüber.

Quelle