24 March 2026, 18:26

35 Jahre Kulturgeschichte: Duisburg feiert sein Stadthistorisches Museum

Außenansicht des Etruria-Industrie-Museums mit Glaswänden, einer Texttafel, einer Backsteinwand, einem Geländer, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

35 Jahre Kulturgeschichte: Duisburg feiert sein Stadthistorisches Museum

Am kommenden Sonntag, dem 22. März, feiert das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg sein 35-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten beginnen mittags, der Eintritt ist im regulären Museumspreis enthalten. Besucher können an diesem Tag die Vergangenheit und Gegenwart des Hauses durch Vorträge, Ausstellungen und dessen langjährige Rolle im kulturellen Leben der Stadt entdecken.

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Das Museum öffnete am 22. März 1991 erstmals seine Türen – in einer umgebauten Industriebäckerei am Duisburger Innenhafen. Ursprünglich als Niederrheinisches Museum bekannt, war es das erste Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA). Die Umgestaltung dauerte zweieinhalb Jahre und umfasste einen Neubau sowie die Einrichtung einer professionellen Restaurierungswerkstatt.

Über 2.500 Besucher strömten bereits am Eröffnungswochenende 1991 ins Museum. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings betonte die Lage am Wasser als idealen Standort für die wachsende Identität Duisburgs als Hafenstadt. Wolfgang Clement, später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lobte in seiner Rede das Engagement für eine "Kultur für alle".

Ursprünglich auf Regionalgeschichte spezialisiert, erweiterte das Museum seinen Auftrag um die Hafentradition der Stadt und den Gedanken der Zugänglichkeit. Aktuelle Ausstellungen wie "Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf" oder "Cash! – Eine Geschichte des Geldes" stießen auf großes Interesse. Zum Jubiläum wird Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer mit dem ehemaligen Sprecher Werner Pöhling über die Entwicklung des Hauses sprechen.

Der Eintritt zur Jubiläumsveranstaltung am Sonntag kostet 4,50 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder oder Ermäßigte.

Das Programm zum Jubiläum bietet die Gelegenheit, auf dreieinhalb Jahrzehnte Ausstellungen, Veranstaltungen und gesellschaftliches Engagement zurückzublicken. Mit Wurzeln in der industriellen Umnutzung und einem Fokus auf Inklusion bleibt das Museum ein zentraler Bestandteil des Duisburger Kulturlebens. Das Gespräch zwischen Sommer und Pöhling wird weitere Einblicke in die Entwicklung seit 1991 geben.

Quelle