18. interreligiöser Empfang im Friedenssaal Münster stärkt Dialog der Kulturen
Irmengard Steinberg18. interreligiöser Empfang im Friedenssaal Münster stärkt Dialog der Kulturen
Friedenssaal in Münster richtete jährlichen interreligiösen Empfang aus
Am 27. Oktober 2022 fand im Friedenssaal von Münster der traditionelle interreligiöse Empfang statt – bereits zum 18. Mal. Rund 50 Vertreter:innen aus 34 verschiedenen Religionsgemeinschaften folgten der Einladung. Anwesend waren auch Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, die damit die enge Verbindung der beiden Friedensstädte unterstrichen.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dialoge für den Frieden", die vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing organisiert wird. In diesem Jahr stand eine Kerzenlichtzeremonie im Mittelpunkt: Glaubensvertreter:innen entzündeten gemeinsam Friedenslichter als Symbol für ihr Engagement für Verständigung und Zusammenarbeit.
Der Empfang wurde 2004 ins Leben gerufen – auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters von Münster in Kooperation mit der Arbeitsgruppe 1648 des Wissenschaftsbündnisses. Professor Alfons Kenkmann, Sprecher der Gruppe, prägte die Reihe maßgeblich mit, um den interkulturellen Austausch zu fördern.
Ein Höhepunkt war das Projekt "West-Östlicher Divan" von Thomas Nufer, das künstlerische Ansätze für interreligiösen und interkulturellen Dialog erkundet. Lewe betonte in seiner Rede die Bedeutung von Zuhören und gegenseitigem Respekt – "unverzichtbar für ein demokratisches Miteinander in der Stadt".
Seit 2015 wechseln sich Münster und Osnabrück mit der Ausrichtung einer gemeinsamen Veranstaltung in ihren historischen Rathäusern ab. Weitere Informationen zu den "Dialogen für den Frieden" – inklusive Themen und Termine – gibt es unter stadt-unser.de/frieden/dialoge.
Der Empfang festigte die langjährige Partnerschaft zwischen Münster und Osnabrück bei der Friedensförderung durch Dialog. Mit 34 vertretenen Glaubensgemeinschaften unterstrich die Veranstaltung das gemeinsame Bekenntnis der Städte zu einem harmonischen Zusammenleben in der Vielfalt. 2023 wird die Tradition im Osnabrücker Rathaus fortgesetzt.






