07 June 2026, 00:25

Yexio eröffnet erstes nachhaltiges Rechenzentrum in Heiligenhaus mit innovativer Kühltechnik

Hochtiefs Yexio Data Center: Startschuss für das nationale Edge-Netzwerk

Yexio eröffnet erstes nachhaltiges Rechenzentrum in Heiligenhaus mit innovativer Kühltechnik

Erstes Yexio-Rechenzentrum in Heiligenhaus offiziell eröffnet

In Heiligenhaus, Nordrhein-Westfalen, hat das erste Rechenzentrum von Yexio offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Die am 11. September 2023 eröffnete Anlage setzt auf Nachhaltigkeit und moderne Kühltechnologie. Das Bauunternehmen Hochtief zeichnete für das Projekt verantwortlich, das grüne IT-Dienstleistungen für regionale Unternehmen bereitstellen soll.

Das neue Rechenzentrum nutzt Wasserkühlung, um die Energieeffizienz zu steigern. Die Abwärme des Systems wird genutzt, um ein benachbartes Schwimmbad zu beheizen. Durch diesen Ansatz lassen sich die CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Konzeptionen um geschätzte 600 Tonnen reduzieren.

Hauptnutzer des Rechenzentrums ist Yorizon, eine Partnerschaft zwischen Hochtief PPP Solutions und der Thomas-Krenn.AG. Die Anlage soll die Datensouveränität stärken und durch die räumliche Nähe zu lokalen Unternehmen Übertragungsverzögerungen minimieren. Sie ist Teil eines größeren Vorhabens, das den Bau von 15 dezentralen Edge-Rechenzentren in ganz Deutschland vorsieht.

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Fünf dieser Standorte sind bereits bestätigt oder in Entwicklung. Das Projekt passt in einen wachsenden globalen Markt: Der Umsatz mit Edge-Rechenzentren soll von 13 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 48 Milliarden US-Dollar bis 2033 ansteigen. Insgesamt wird erwartet, dass die Investitionen in Rechenzentren bis 2030 jährlich um fast 20 Prozent wachsen.

Der Standort in Heiligenhaus markiert den Beginn des bundesweiten Netzwerks von Yexio. Durch sein nachhaltiges Design und den regionalen Fokus soll die steigende Nachfrage nach effizienten, latenzarmen Cloud-Diensten bedient werden. Gleichzeitig unterstützt das Projekt den branchenweiten Trend zu grüneren und dezentraleren Dateninfrastrukturen.

Quelle