25 March 2026, 08:28

Wie bezahlte Praktika Jugendlichen den Berufseinstieg erleichtern und Fachkräftemangel lindern

Plakat mit der Aufschrift "Meisterplan" und drei Abschnitten "Eintritt", "Erster Abschnitt" und "Zweiter Abschnitt" mit Bildern von Menschen, Bäumen, Gebäuden und anderen Gegenständen.

Wie bezahlte Praktika Jugendlichen den Berufseinstieg erleichtern und Fachkräftemangel lindern

Bezahlte Praktikumsprogramme helfen jungen Menschen in Deutschland, sich auf Ausbildungen vorzubereiten – und lindern gleichzeitig den Fachkräftemangel. Das Einstiegsqualifizierung (EQ)-Programm der Bundesagentur für Arbeit bietet praktische Erfahrungen in anerkannten Berufsfeldern. Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss ein Zertifikat, das ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich verbessert.

Das EQ ist ein Langzeitpraktikum mit einer Dauer von vier bis zwölf Monaten. Es beginnt jährlich am 1. Oktober, einige Plätze stehen bereits ab August zur Verfügung. Junge Menschen sammeln dabei praktische Erfahrungen in dualen Ausbildungsberufen – und verdienen dabei ein Gehalt.

Das Programm lässt sich mit der Assistierten Ausbildung (AsA) kombinieren, die individuelle Unterstützung während der Lehrzeit bietet. Nathalie Schöndorf, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, betont die Vorteile für beide Seiten: Teilnehmende wie Betriebe. Der Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit berät zudem zu EQ und AsA.

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Durch die Brücke zwischen Schule und Beruf hilft das EQ, den Fachkräftemangel zu bekämpfen: Unternehmen gewinnen motivierte Nachwuchskräfte, während junge Menschen praktische Fähigkeiten für ihre Karriere aufbauen.

Das EQ bietet Jugendlichen einen strukturierten Einstieg in die Berufsausbildung. Wer das Programm erfolgreich abschließt, erhält ein Zertifikat, das Bewerbungen um offizielle Abschlüsse stärkt. Für Betriebe ist es eine Chance, potenzielle Mitarbeiter auszubilden und den eigenen Personalbedarf zu decken.

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