Vom Taxidepot zur Poker-Legende: Angela Rogans unglaubliches Comeback
Angela Rogan entdeckte das Pokerspiel mit nur elf Jahren in einem Taxidepot in Belfast. Jahrzehnte später vereint sie heute hochdotierte Turniere mit einer Karriere als Universitätsdozentin. Ihre Rückkehr an die lebendigen Spieltische hat ihr bereits über 10.000 Pfund an Preisgeldern eingebracht – und ihr Sohn folgt ihren Spuren.
Rogan begann in einer Zeit zu spielen, als Poker eine Männerdomäne war. Anfang der 2000er-Jahre gehörte sie zu den wenigen Frauen an den Tischen und musste sich oft mit Sexismus auseinandersetzen. Noch bevor Texas Hold’em zum Standard wurde, beherrschte sie Dealer’s-Choice-Varianten wie Railroad, Southern Cross und Big Heart Brag.
Trotz vier Kindern unter fünf Jahren blieb sie dem Wettkampf treu und reiste durch das Vereinigte Königreich und Irland, um an Turnieren teilzunehmen. Nach einer Pause, in der sie sich auf ihre Bildung konzentrierte – ausgelöst durch den Verlust ihrer Enkelin –, erwarb sie einen Bachelor-, einen Masterabschluss und schließlich eine Promotion. Heute unterrichtet sie als Dozentin an der Queen’s University Belfast in den Fächern Kriminologie, Soziologie, Medizinrecht und Statistik.
Ihr jüngstes Comeback war beeindruckend: Beim PartyPoker Tour-Event in Madrid führte sie das Mini Main Event an. In Malta erreichte sie im Main Event die Preisränge und gewann die Trophäe des Ladies Event. Unterdessen hat auch ihr 18-jähriger Sohn bereits auf sich aufmerksam gemacht – bei seinem ersten Irish Poker Tour-Turnier sicherte er sich 3.500 Pfund.
Rogans Geschichte spannt sich über Jahrzehnte – von den Taxidepots Belfasts bis zu Universitätshörsälen und internationalen Pokertischen. Mit ihrem Sohn, der nun selbst Turniere gewinnt, beweist die nächste Generation bereits ihr Können. Und ihre Rückkehr zum Spiel zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.






