18 April 2026, 00:35

Tagebau Garzweiler nimmt nach Verdacht auf illegale Ablagerungen Arbeit wieder auf

Großer Tagebau auf einem Schotterfeld umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem Schuppen, mit einem bewölkten Himmel und einem mit Steinen und Pflanzen bedeckten Boden.

Wiederaufnahme der Abfallentsorgung im Tagebau Garzweiler genehmigt - Tagebau Garzweiler nimmt nach Verdacht auf illegale Ablagerungen Arbeit wieder auf

Im Tagebau Garzweiler sind die Arbeiten nach einer vorübergehenden Unterbrechung wegen des Verdachts illegaler Ablagerungen wieder aufgenommen worden. Die Behörden hatten die Aktivitäten zuvor ausgestzt, nachdem der Verdacht aufgekommen war, dass kontaminierter Boden auf das Gelände gebracht worden sein könnte. Nach einer eingehenden Prüfung haben die zuständigen Stellen nun grünes Licht für die weitere Verfüllung unter verschärfter Aufsicht gegeben.

Die Unterbrechung des Abbaus begann, als die Aufsichtsbehörden den Verdacht hatten, dass möglicherweise gefährliche Materialien unbefugt abgelagert worden waren. Eine Fachbewertung ergab später, dass etwaige Bodenverunreinigungen nur geringfügig waren. Zudem fanden die Ermittler keine klaren Beweise dafür, dass Fremdmaterial auf dem Gelände entsorgt worden war.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat inzwischen die Wiederaufnahme der Verfüllungsarbeiten genehmigt. Als Teil der neuen Maßnahmen wird ein Grundwassermonitoringsystem eingerichtet, um mögliche Kontaminationen frühzeitig zu erkennen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unterdessen prüft die Zentrale Fachstaatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund den Fall weiterhin. Weitere Schritte werden nur dann eingeleitet, wenn die laufenden Ermittlungen genaue Ablagerungsorte oder neue Beweise zutage fördern.

Mit der nun wiederaufgenommenen Tätigkeit wird Garzweiler zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen umsetzen. Das Grundwassermonitoringsystem soll künftige Risiken verhindern, während die Staatsanwaltschaft ihre Untersuchungen fortsetzt. Weitere Maßnahmen hängen von den Ergebnissen des noch laufenden strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ab.

Quelle