Städtetag NRW fordert mehr Finanzkraft: "Kommunen am Limit" startet bundesweit
Janos NeureutherStädtetag NRW fordert mehr Finanzkraft: "Kommunen am Limit" startet bundesweit
Städtetag Nordrhein-Westfalen tagt in Oberhausen unter dem Motto „Handlungsfähige Städte – jetzt! Für ein starkes NRW“
Rund 500 Delegierte und Gäste nahmen an der diesjährigen Hauptversammlung des Städtetags Nordrhein-Westfalen in Oberhausen teil, um über die Zukunft der Kommunen in der Region zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Städte und Gemeinden auch angesichts wachsender Herausforderungen handlungsfähig bleiben können.
Während der Versammlung bekräftigten die Mitglieder ihr Bekenntnis zu lokaler Eigenverantwortung und Zusammenhalt. Trotz finanzieller Engpässe sprachen sie sich für zukünftige Investitionen aus. Ein zentraler Beschluss war der Beitritt zur bundesweiten Kampagne „Kommunen am Limit“.
Zum neuen Präsidenten des Städtetags wurde Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, gewählt. Die Delegierten forderten die Landesregierung auf, die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen zu beheben. Gleichzeitig verlangten sie Maßnahmen, um neue Schulden zu vermeiden, und drängten auf Reformen auf Bundesebene.
Der bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ findet am 22. Juni statt. Städte, Kreise und Gemeinden in ganz Deutschland werden sich daran beteiligen.
Die Versammlung unterstrich den Willen der nordrhein-westfälischen Städte, finanziell stabil und handlungsfähig zu bleiben. Die Teilnahme an der Kampagne zeigt, dass der Städtetag die Finanzierungsprobleme der Kommunen als dringendes gesamtgesellschaftliches Thema begreift. Der neu gewählte Präsident wird diese Initiativen in den kommenden Monaten vorantreiben.






