Staatspreis für Tierschutz 2024: Wildtierrettung aus Münster wird ausgezeichnet
Janos NeureutherStaatspreis für Tierschutz 2024: Wildtierrettung aus Münster wird ausgezeichnet
Staatlicher Tierschutzpreis 2024 verliehen
Am 3. November 2025 wurde der Staatspreis für Tierschutz 2024 in einer Feierstunde vergeben, die vom WDR-Radiomagazin Westblick begleitet wurde. Die höchste Auszeichnung – verbunden mit einem Preisgeld von 10.000 Euro – ging in diesem Jahr an Anke und Thomas Voß für ihren Einsatz in der Wildtierrettung in Münster.
Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen überreichte die Preise und würdigte die "herausragende Hingabe" der Preisträger für den Tierschutz. Das Gesamtpreisgeld belief sich in diesem Jahr auf 30.000 Euro.
Anke und Thomas Voß betreiben in Münster eine Wildtierstation, in der sie jährlich über 150 verletzte, verwaiste oder geschwächte Wildtiere pflegen. Für ihr Engagement erhielten sie den ersten Platz.
Den zweiten Platz belegte Christa Becker aus Bochum, die für ihren Einsatz zum Schutz und zur Rehabilitation von Mauerseglern mit 8.000 Euro ausgezeichnet wurde. Den dritten Platz teilten sich zwei Organisationen, die jeweils 6.000 Euro erhielten: die Greifvogelhilfe Rösrath und der Eselspark Zons in Dormagen.
Der Tierschutzpreis wird seit 2021 vergeben und geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Im vergangenen Jahr hatte das Igelhaus Krefeld, das sich auf die Rehabilitation und den Artenschutz von Igeln spezialisiert hat, den Hauptpreis erhalten.
Die Preisverleihung ehrte Personen und Initiativen, die mit ihrer Arbeit messbare Fortschritte im Tierschutz erzielen. Die Preisgelder sollen die laufenden Rettungs- und Artenschutzprojekte in Nordrhein-Westfalen unterstützen. Die Ausgezeichneten können ihre Arbeit dank der zusätzlichen Förderung und öffentlichen Anerkennung fortsetzen.






