30 June 2026, 10:21

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen

DE-DE: Abschlussbericht - Brand in Industrieanlage in Herdecke - Feuerwehren des Ennepe-Ruhr-Kreises setzen 132 Einsatzkräfte über 7 Stunden ein

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen

Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend

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Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein schwerer Brand aus. Die Feuerwehr Herdecke erhielt gegen 20:07 Uhr den Alarm und rückte umgehend zum Einsatzort aus.

Die ersten Löschfahrzeuge trafen bereits innerhalb von fünf Minuten ein. Sie fanden eine bereits geräumte Produktionshalle vor, in der sich durch einen Kunststoffbrand in einem Ofen dichter Rauch ausbreitete. Das Feuer griff über das Lüftungssystem auf weitere Bereiche über, während Rauch durch einen Kamin nach außen drang – woraufhin über die NINA-App eine öffentliche Warnung herausgegeben wurde.

Nach Auslösung eines Feueralarms im Millöckerweg wurden kurz darauf Verstärkungskräfte aus Wetter (Ruhr) angefordert. Die Lage spitzte sich zu, sodass ein Großaufgebot notwendig wurde. Bis Mitternacht waren über 132 Einsatzkräfte aus neun Feuerwehrverbänden vor Ort, darunter mehr als 20 Einheiten mit schwerem Atemschutz.

Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, sodass weitere Kräfte alarmiert wurden. Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es den Einsatzkräften, die Situation in den Griff zu bekommen. Um 00:24 Uhr gab die Feuerwehr die Meldung „Brand unter Kontrolle“ durch. Das betroffene Unternehmen sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe versorgten die Helfer mit Verpflegung.

Die Entwarnung für die Geruchsbelästigung in Herdecke erfolgte schließlich gegen 1:19 Uhr über die NINA-App. Um 2:30 Uhr erklärte der Einsatzleiter den Brand für vollständig gelöscht. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, die nun die Brandursache ermittelt.

Der Großbrand bei der Ewald Dörken AG konnte nach einem großangelegten Einsatz unter Kontrolle gebracht werden. Über 132 Einsatzkräfte, darunter Einheiten mit schwerem Atemschutz, arbeiteten die ganze Nacht, um das Feuer einzudämmen und zu löschen. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls übernommen.

Quelle