14 March 2026, 18:31

Schiedsrichter-Frust nach Bayern-Leverkusen: Rote Karte und strittige Tore

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Schiedsrichters, der mit einem Mann auf dem Feld spricht und von einer Gruppe Menschen umgeben ist, mit einem Zaun, einer Fahne und Bäumen im Hintergrund.

"Kein Schwalbe im Leben": Bayern ärgerlich nach Roter Karte für Diaz - Schiedsrichter-Frust nach Bayern-Leverkusen: Rote Karte und strittige Tore

FC Bayern München und Bayer Leverkusen nach 1:1 unzufrieden mit Schiedsrichterleistung

Das 1:1 des FC Bayern München bei Bayer Leverkusen hinterließ bei beiden Teams Frust über die Schiedsrichterentscheidungen. Umstrittene Szenen prägten die Partie, darunter eine fragwürdige Rote Karte für Bayerns Luis Díaz und zwei nicht gegebene Tore für die Hausherren. Spieler und Trainer beider Mannschaften stellten die Urteile auf dem Platz infrage.

Die Probleme begannen früh, als Leverkusens Nicolas Jackson in der 42. Minute des Feldes verwiesen wurde – eine Entscheidung, die Bayern nicht anfocht. Die eigentliche Kontroverse entbrannte jedoch in der 84. Minute, als Díaz nach einem angeblichen Schwalbenversuch die zweite Gelbe Karte sah. Wiederholungen zeigten, dass Leverkusens Torhüter Janis Blaswich den Stürmer tatsächlich berührt hatte, doch Schiedsrichter Christian Dingert blieb bei seiner Entscheidung. Nach Spielende räumte Dingert ein, die zweite Gelbe sei zu hart ausgefallen.

Bayerns Joshua Kimmich verteidigte Díaz und betonte, es habe klaren Kontakt gegeben und keine Täuschungsabsicht. Auch Leverkusens Trainer Vincent Kompany zeigte sich verwirrt und argumentierte, die Rote Karte sei unverständlich. Selbst Leverkusens Verteidiger Jonathan Tah pflichtete bei: Díaz' Sturz sei keine Schwalbe gewesen.

Die Verärgerung wuchs, als Leverkusen zwei Treffer aberkannt wurden. Sowohl Tahs Torversuch in der 26. Minute als auch Harry Kanes Abschluss in der 61. Minute wurden nicht gegeben, was Kompany ratlos zurückließ. Bayerns Torhüter Sven Ulreich kritisierte zudem die Rolle des Videoschiedsrichterassistenten (VAR) bei Kanes nicht gegebenem Tor.

Das Spiel endete zwar unentschieden, doch die Diskussionen drehten sich vor allem um die Schiedsrichterfehler. Dingerts nachträgliches Eingeständnis milderte die Spannungen kaum – beide Vereine blieben unzufrieden. Díaz' Platzverweis und die aberkannten Tore überschatten das Ergebnis und dominierten die Nachspielzeit.

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