Schärfere Kontrollen an der Gastronomiemeile: Straftaten und hohe Bußgelder
Irmengard SteinbergSchärfere Kontrollen an der Gastronomiemeile: Straftaten und hohe Bußgelder
Die Stadtverwaltung führte am 21. August eine Kontrolle entlang der Gastronomiemeile durch. Die Aktion erfolgte nach wiederholten Beschwerden über den Bogengang und sollte öffentliche Bedenken ausräumen, die Sicherheit verbessern und die Einhaltung lokaler Vorschriften durchsetzen.
Die Kontrolle dauerte von 22 Uhr bis Mitternacht. Acht Mitarbeiter waren im Einsatz, davon vier in Zivil und vier in Uniform. Sie gehörten zum kommunalen Ordnungsamt sowie zur Gewerbeaufsicht.
Während der Aktion wurden mehrere Verstöße dokumentiert. Vier Personen mussten jeweils 100 Euro Strafe für öffentliches Urinieren zahlen. Wegen Vermüllung – darunter weggeworfene Zigaretten und Abfälle – verhängte die Behörde sieben Verwarnungsgelder à 50 Euro.
In einem Fall war Polizeieinsatz nötig, nachdem Anwesende sich weigerten, ihre Personalien anzugeben. Ein solcher Verstoß kann mit bis zu 1.000 Euro Bußgeld geahndet werden. Einige versuchten zu flüchten, woraufhin unmittelbarer Zwang angewendet wurde.
In allen Fällen wurden nun Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren eingeleitet. Die Kontrolle sollte die Rechtstreue stärken und auf anhaltende Sorgen in der Nachbarschaft reagieren. Die Behörden kündigten an, bei Bedarf weitere Maßnahmen zu ergreifen.






