07 April 2026, 18:42

Sattelzug mit Rübenladung in NRW gestoppt: Rost, Tempo und fehlende Sicherheit

Polizei verbietet 'rostiges' Traktoren-Kombination die Weiterfahrt

Sattelzug mit Rübenladung in NRW gestoppt: Rost, Tempo und fehlende Sicherheit

Polizei in Nordrhein-Westfalen stoppte in Hamminkeln einen Sattelzug mit schwerwiegenden Sicherheitsmängeln. Das Fahrzeug, beladen mit Rüben, verstieß gleich in mehrfacher Hinsicht gegen die deutsche Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Die Behörden untersagten dem Fahrer umgehend die Weiterfahrt.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Ladung des Anhängers unzureichend gesichert war und die Gefahr bestand, dass sie auf die Fahrbahn gelangen könnte. Die Seitenwände des Anhängers wiesen starke Rostschäden auf, wobei sich einzelne Abschnitte unter dem Gewicht der Rüben nach außen wölbten. In den verrosteten Metallträgern hatten sich zudem Löcher gebildet, was die Sicherheit zusätzlich beeinträchtigte.

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Zudem wurde der Fahrer dabei erwischt, wie er die für landwirtschaftliche Fahrzeuge geltende Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritt. Neben den Verkehrsverstößen erfüllte das Fahrzeug weder die Zulassungs- noch die Versicherungspflicht. Die Polizei verfügte daher ein Weiterfahrverbot, bis alle Mängel behoben sind.

Dem Fahrer droht nun ein hohes Bußgeld wegen der Verstöße. Aufgrund des nicht zugelassenen und unversicherten Zustands des Fahrzeugs könnten zudem strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. Der Fall unterstreicht die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung und regelmäßiger Fahrzeugwartung im landwirtschaftlichen Transport.

Quelle